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Das Beste aus der Region
Simmerings Zukunft nachhaltig gestalten

Bezirksvorsteher-Stv. Thomas Steinhart und Bürgermeister Dr. Michael Ludwig unterwegs in den Simmeringer Betrieben
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Simmering ist mit 42% Grünfläche ein sehr grüner, umweltfreundlicher und naturnaher Bezirk. Die Erweiterung und Erhaltung von Grünflächen ist der SPÖ Simmering, gemeinsam mit Bezirksvorsteher-Stv. Thomas Steinhart, ein großes Anliegen. Die für Simmering charakteristische Haide zu schützen und zu erhalten, war jüngst in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung eine erfolgreich angenommene Forderung der SPÖ Simmering.

Simmering ist in der Lage ganz Wien mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen, darauf können wir stolz sein“, so Bezirksvorsteher-Stv. Thomas Steinhart. Das verdanken wir unseren landwirtschaftlichen Betrieben im Bezirk, unseren Gärtnerinnen und Gärtnern. Damit das so bleibt und um unsere heimischen Betriebe zu unterstützen, möchten wir die Regionalität stärker in den Mittelpunkt rücken und das Bewusstsein für saisonale und regionale Produkte direkt aus Simmering und aus Wien stärken.

Und um auch wirklich die Zukunft nachhaltig gestalten zu können, setzen wir uns dafür ein, dass schon bei den Kleinsten in der Schule die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung vorangetrieben wird!

Ausbau erneuerbarer Energien

Durch die „intelligente Vernetzung“ der Bereiche Strom, Wärme, Verkehr und Abfallentsorgung wird Wien zukünftig CO2-neutral. Die Nachhaltigkeit der stadteigenen Wien Energie wird ausgebaut. 1,2 Milliarden Euro werden in den Ausbau erneuerbarer Energien fließen, unter anderem durch den Bau neuer Photovoltaik-Kraftwerke, Solaranlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude oder den Ausbau der Windenergie und Steigerungen bei der Wasserkraft. Machen wir Wien CO2-neutral!

Das neu eingeführte Wiener Klimabudget wird ein zentrales Instrument im Kampf unserer Stadt gegen den Klimawandel sein. Die wichtigsten Mittel, um klimaneutral zu werden, sind der konsequente Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der erneuerbaren Energien sowie der effiziente Einsatz der vorhandenen Ressourcen.

Eine knappe Milliarde Euro ist im Budget 2020 für nachhaltige Klimakonzepte reserviert. Allein 695 Millionen Euro sollen für umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr bereitgestellt werden, 89,5 Mio. Euro für klimafreundliche Wohnhaussanierungen, 64 Millionen Euro für die Erhaltung und Erweiterung der Grünflächen und Wälder sowie 22 Millionen Euro für die klimafreundliche Umgestaltung des öffentlichen Raums.

Die Energiequelle der Zukunft heißt Sonne. Die Wien Energie errichtet Photovoltaik-Kraftwerke mit 600 MW Leistung auf einer Fläche von mehr als 600 Fußballfeldern. Damit können 250.000 48 Haushalte in Wien mit Strom versorgt werden. Im 1,2 Milliarden Euro starken Investitionspaket wird aber auch auf Wind- und Wasserkraft gesetzt.Die Fernwärme wird gänzlich auf erneuerbare Energien umgestellt. Die größte Wärmepumpe Mitteleuropas entsteht in Wien und Biogas aus Bananenschale, Apfelputz & Co kommt zum Einsatz. Zusätzlich setzt die Stadt auf Geothermie.

Die Stadt baut die Fernkälte massiv aus. Bis 2024 werden ganze 65 Millionen Euro investiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Abwärme, die beim Verbrennen von Müll entsteht. Diese moderne Klimaanlage ist 70% energieeffizienter und spart rund 50% des CO2 ein.

Erweiterung und Erhaltung von Grünflächen

In den nächsten Jahren entstehen in Wien über 16 Hektar neue Parkflächen. Auch in Simmering sollen die Planungen für den “Zentralpark” beim Gasometervorfeld konkreter werden. Dadurch wird der derzeitige Grünflächenanteil von 53% an der Gesamtfläche noch weiter erhöht. Asphaltflächen werden aufgebrochen, robuste Sträucher und Blumen gepflanzt und die bestehenden Stadtbäume werden klimafit gemacht. Parks und Grünanlagen wirken der Versiegelung entgegen, leisten einen Beitrag zur Abkühlung und verbessern Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.
Zur Reduktion von Treibhausgasen und schädlichem Feinstaub werden die Kleinmaschinen der Wiener Stadtgärten auf Elektromotoren umgestellt. Bis 2030 werden schon 75% der Geräte emissionsfrei sein.

Abkühlung und Maßnahmen gegen Hitzeinseln

Allein 2018 gab es in Wien 41 Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fiel. Die Stadt kühlt aufgrund der aufgeheizten Betonflächen oft nicht mehr ausreichend ab. Es können sich sogenannte „Hitzeinseln“ bilden. Aber Wien hat schon lange reagiert: Bereits seit 1999 hat Wien ein Klimaschutzprogramm. Seit 15 Jahren gibt es den Niedrigenergiehaus-Standard verpflichtend im geförderten Wohnbau, ab 2020 werden Niedrigstenergiegebäude im Neubau zum Standard. Der öffentliche Verkehr wurde stark ausgebaut. Weltweit zählt Wien zu den Städten mit dem dichtesten Öffi-Netz. Es ist außerdem das Bundesland mit der geringsten Pkw-Anzahl pro Kopf. Und schon jetzt zählt Wien zu den Städten mit dem höchsten Grünanteil. Das beugt insbesondere der Entstehung von „Hitzeinseln“ vor — ebenso wie viele andere Kühlungsmaßnahmen.

Betroffen von den durch Klimawandel bedingten Hitzeinseln in der Stadt sind vor allem Ältere, Kranke, Kleinkinder und sozial Schwächere. Im Sinne einer sozialdemokratischen Politik sorgen wir daher für Kühlung – durch Sprühnebelanlagen, Nebelduschen, Coolspots in Parks und auf Märkten mit einer Begrünungsoffensive auf Dächern und Fassaden sowie Baumpflanzungen und Schaffung von grünen Inseln statt Asphalt.

Mehr Baumpflanzungen in Simmering: Gerade in jenen Bereichen, wo aufgrund der Bebauung Hitzeinseln entstehen können, sind Schatten und Kühle spendende Bäume besonders wichtig.

Eine Cooling-Offensive an Hitzetagen mit Nebelduschen, Wasservorhängen und neuen Trinkbrunnen sorgt für Abkühlung. Auf einer neuen App („cooles Wien“) sind alle coolen Plätze der Stadt einfach abrufbar.

Regionale und saisonale Produkte fördern

Mit dem „Wien Bonus“ werden die individuellen Qualitäten und regionalen Stärken der Wiener Betriebe hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit, Ökologie und sozialintegrativen Aspekte bei Auftragsvergaben der Stadt stärker berücksichtigt. „Ziel ist dabei eine verstärkte Beschaffung gesunder und nachhaltig produzierter regionaler und saisonaler Produkte. Das ist gut für die Umwelt und für die Simmeringer Wirtschaft!“ so Bezirksvorsteher-Stv. Thomas Steinhart.

Der von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig initiierte „Wien Bonus“ fördert die städtische Auftragsvergabe an Wiener Klein- und Mittelbetriebe. Außerdem schreibt er kurze Wege und ökologische Kriterien vor. Für die Wien bringt das noch mehr gesunde, regionale, saisonale und nachhaltig produzierte Produkte. Die Schonung unserer natürlichen Ressourcen und die Reduzierung von Transportkilometer helfen CO2 zu senken und fördern eine gesunde Ernährung.

Schutz der landwirtschaftlichen Betriebe

Das Wiener Gemüse wird umweltschonend mit dem Einsatz von Nützlingen und gentechnikfrei produziert. Bis 2025 wird Wien die biologische Landwirtschaft weiter fördern, um einen noch höheren Anteil an biologischer Landwirtschaft zu erreichen. Durch gezielten Einkauf der Stadt und ihrer Betriebe sorgen wir für regionale Nachfrage, Kreislaufwirtschaft und kurze Transportwege. Seit 2005 ist die gentechnikfreie Landwirtschaft in Wien gesetzlich festgelegt. Wir wollen die Landwirtschaft auch künftig gentechnikfrei halten.

Wien zur Klimamusterstadt machen

Der Klimawandel ist eine riesengroße Herausforderung, die wir nur gemeinsam in einer vereinten Kraftanstrengung meistern können. Um wirkungsvolle, kräftige Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Die Wiener SPÖ und die Stadt Wien müssen und werden hier einen guten Rahmen vorgeben. In einer Zeit, in der es mittlerweile mehr Hitzetote als Verkehrstote gibt, ist es wichtig, dass die SPÖ ein Auge darauf wirft, dass der Klimawandel und seine Folgen für ALLE in der Stadt verträglich abgefedert werden. Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit gehen in Wien einher, es müssen alle Bereiche auf Basis von Solidarität und sozialer Gerechtigkeit gedacht und bearbeitet werden.

Wien wurde 2019 zum 10. Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt und ist seit Mai 2020 auch grünste Stadt der Welt, vor München, Berlin und Madrid. Mehr als 100 Städte wurden nach Kriterien wie Parks und öffentlichen Grünflächen in der Stadt, Nutzung von erneuerbaren Energien, Luftgüte, öffentlicher Verkehr, Fußgängerfreundlichkeit oder Märkte mit lokalen Produkten bewertet. Dass Wien einen Nationalpark im Stadtgebiet hat, war ein großer Pluspunkt. Unser Programm „Klimamusterstadt Wien“ listet konkrete 50 Maßnahmen auf, damit wir diesen Spitzenplatz verteidigen und weiter ausbauen. Wien ruht sich jedoch nicht auf diesem Erfolg aus, sondern will mehr. Wien will Klimamusterstadt der Welt werden!

Fotos © Gregor Neupert, Amin Heydarifard

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