Bei Sturm von SUP geschleudert
Polizist rettet Kind (8) vorm Ertrinken im Millstätter See
- Insgesamt drei Kinder sollen bei einem starken Sturm ohne Schwimmwesten auf dem Millstätter See in Not geraten sein. (Symbolfoto)
- Foto: stock.adobe.com/at/Henry Czauderna
- hochgeladen von Lea Kainz
Drei Kinder, im Alter von 8 bis 14 Jahren, sollen bei starkem Sturm mit einem SUP auf dem Millstätter See in Not geraten sein. Eine Bootsstreife habe sie rechtzeitig aus dem Wasser retten können.
MILLSTATT. Am Abend des 6. August dieses Jahres führte die Polizei aufgrund eines starken Sturms und Gewitters eine Kontrollfahrt zur Sturmwarnung auf dem Millstätter See durch. Kurz nach 17 Uhr sollen die Beamten auf Höhe Millstatt drei Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren auf einem SUP (Stand-Up-Paddle-Board), rund 50 Meter vom Ufer entfernt, entdeckt haben.
Sturmböe schleudert Kinder in See
Kurz nachdem die Bootsstreife die drei Kinder bemerkt hatte, seien diese von einer plötzlichen Sturmböe ins Wasser geschleudert worden. Dabei soll das SUP davon geflogen sein. Laut Polizei trugen die Kinder keine Schwimmwesten.
Polizist sprang in den See
Die Bootsstreife sei sofort zu den Kindern gefahren. Unter schwierigsten Verhältnissen wurden alle drei aus dem Wasser geborgen und ins Innere des Bootes gebracht. Um das jüngste Kind vor dem Ertrinken zu retten, sei ein Polizist sogar in den See gesprungen. Anschließend haben die Einsatzkräfte das abgetriebene SUP aus dem Wasser geholt und die Kinder sicher ans Ufer gebracht. Bei dem Vorfall wurde laut Polizei niemand verletzt.
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