Wirtschaftsstandort Spittal
WKÖ-Präsidentin besuchte heimische Betriebe
- Der erste Stopp von WKÖ-Präsidentin Martha Schultz (3. v. l.) und WKK-Präsident Jürgen Mandl (r.) war die Firma Europlast in Dellach im Drautal. Empfangen wurden Sie von den Managing Directors Georg Schaubelt (3. v. r.) und Helmuth Kubin (2. v. r.).
- Foto: OKN I Schober
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Mit einem klaren Blick für die Stärken der Regionen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Betriebe setzte WKÖ-Präsidentin Martha Schultz beim Lokalaugenschein im Bezirk Spittal ein starkes Zeichen für vielfältige Wirtschaft. Dabei wurde sichtbar, warum gerade dieser direkte Austausch entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts ist.
BEZIRK SPITTAL. Mit ihrem ersten offiziellen Besuch in Kärnten hat WKÖ-Präsidentin Martha Schultz ein klares Signal für die Bedeutung der Regionen gesetzt. Gemeinsam mit WKK-Präsident Jürgen Mandl besuchte sie mehrere Betriebe im Bezirk Spittal aus unterschiedlichen Branchen. „Was hier auffällt, ist die enorme Bandbreite – vom Industriebetrieb bis zum familiengeführten Unternehmen. Diese Vielfalt macht Regionen wie Oberkärnten wirtschaftlich widerstandsfähig und zeigt, wie viel Substanz im Standort steckt“, so Schultz. Auch Mandl unterstrich die Bedeutung solcher Besuche: „Besonders in den Regionen zeigt sich, wie vielfältig und leistungsfähig unsere Wirtschaft ist. Der direkte Austausch mit den Betrieben ist entscheidend, um ihre Herausforderungen zu verstehen und daraus die richtigen Maßnahmen abzuleiten.“
Breite Wirtschaftsstruktur
Den Auftakt bildete die Firma Europlast Kunststoffbehälterindustrie GmbH in Dellach im Drautal. Das Unternehmen produziert CO₂-neutrale Großbehälter für Industrie, Logistik und Abfallwirtschaft und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Weiter ging es zur Weissenseer Holz-System-Bau GmbH in Greifenburg, einem traditionsreichen Betrieb mit rund 50 Beschäftigten, der für nachhaltigen Holzbau und regionale Wertschöpfung steht. Den Abschluss bildete die APO Fruchtsäfte GmbH in Millstatt. Das familiengeführte Unternehmen ist in dritter Generation tätig, produziert hochwertige Fruchtsäfte und ist stark im regionalen Markt verankert.
- Mit 50 Beschäftigten ist Weissenseer Holz-System-Bau in Greifenburg ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. CEO Christof Weissenseer zeigte WKÖ-Präsidentin Martha Schultz, WKK-Präsidenten Jürgen Mandl und dem Spittaler WK-Bezirksstellenobmann Georg Mathiesl (v. r.) den Betrieb.
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Direkter Austausch
Für WK-Präsident Jürgen Mandl steht fest, dass die richtigen Rahmenbedingungen entscheidend sind: „Unsere Betriebe brauchen vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr unternehmerischen Spielraum. Gerade jetzt ist es wichtig, Hürden abzubauen, Verfahren zu vereinfachen und den Unternehmen wieder Luft zum Arbeiten zu geben. Nur so können sie investieren, wachsen und Arbeitsplätze sichern.“ Der persönliche Austausch sei dabei besonders wichtig, um die konkreten Herausforderungen der Unternehmen zu verstehen und gezielt darauf reagieren zu können.
Eindrücke aus erster Hand
WKÖ-Präsidentin Martha Schultz zog nach den Betriebsbesuchen ein positives, aber auch differenziertes Resümee: „Gerade solche Betriebe zeigen, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind – nicht abstrakt, sondern ganz konkret im Alltag. Wenn Prozesse einfacher werden und Planungssicherheit gegeben ist, können genau diese Unternehmen ihre Stärke noch besser ausspielen.“
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