Musik aus dem Traisental
KlangMond – Lieder für Herz und Seele
- KlangMond – Lieder für Herz und Seele
- Foto: KlangMond
- hochgeladen von Petra Ortner
ST. PÖLTEN. Sie ist 29 Jahre alt, wurde in Wilhelmsburg geboren und lebt im beschaulichen Eschenau an der Traisen. Ihr Name ist Sonja Krendl. In ihrer Freizeit schreibt sie Lieder zu Themen, die ihr besonders wichtig sind und veröffentlicht diese unter dem Namen „KlangMond“. Und sie hat ein großes Herz: Sonja Krendl möchte heuer wieder einer Familie mit Kind, die einen Schicksalsschlag erlitten hat, helfen. Bei einem Telefonat mit Petra Ortner für meinbezirk.at erzählte Sonja Krendl ein wenig mehr über ihre Musik und ihr Hilfsprojekt.
Wie bist du zum Musik machen, Texten und Komponieren gekommen?
Das Ganze hat heuer, 2025, begonnen. Eine langjährige Freundin von mir hat im August geheiratet und ich wollte etwas Besonderes für sie machen. „Wenn ich ein Lied schreibe, dann hat sie das ewig“, dachte ich mir, und habe auf Basis unserer Freundschaft dieses Lied aufgebaut. Bei der Hochzeit habe ich dann mein Lied vorgetragen und das war für mich ein so schöner Moment, dass ich mehr machen wollte.
Wie entstehen deine Lieder? Was kommt zuerst?
Zuerst schreibe ich die Texte und da habe ich entweder schon eine Melodie im Kopf, oder sie kommt dann ganz spontan. Bei der Umsetzung meiner Ideen habe ich professionelle Hilfe. Einen Freund, der mir das einsingt und aufnimmt. Die beiden Lieder, die veröffentlicht wurden, habe ich komplett bei mir zuhause gemacht, mit Hilfe dieses Freundes.
Und das Lied, das du auf der Hochzeit gesungen hast, war dann gleich das Erste, das du veröffentlicht hast?
Genau. Zuerst war ich mir gar nicht so sicher, ob ich es wirklich machen soll. Aber dann waren die Rückmeldungen so positiv, dass ich mir dachte „Ja, warum eigentlich nicht?“
Außerdem will ich den Menschen Mut machen mit meinem Text. Sie sollen sich nicht schämen dafür, eine Therapie zu machen. Denn in dem Lied geht es um psychische Gesundheit und darum, dass diese genauso wichtig ist wie die körperliche Gesundheit. Und dass man sich nicht dafür schämen muss, wenn man Hilfe in Anspruch nimmt.
Eine wichtige Message. Und worum geht es in deinem zweiten Lied?
Ja. Im zweiten Lied geht es ums Verliebtsein. Also um zwei Menschen, die sich eigentlich sehr gerne mögen – es ist mehr als Freundschaft, aber noch keine Beziehung. Einer der beiden will mehr, der andere kann aber noch nicht. Es geht darum, dass Liebe wachsen kann und darf – ohne Druck, ohne „Muss“. Wenn man sich wirklich mag, und bereit ist für die Liebe, dann passt es irgendwann auch.
Wie bist du auf den Namen „KlangMond“ gekommen?
Das war sehr spontan. Ich war bei meiner besten Freundin. Wir waren spazieren und haben herumüberlegt, welcher Name gut passen würde. Es war finster und wir haben so in den Himmel geschaut und sie meinte: „Irgendwie wäre KlangMond cool.“ Mir gefiel er auch, und so war der Name gefunden.
Welche musikalischen Vorbilder hast du?
Ich höre mir eigentlich alles gerne an. Musik inspiriert mich generell sehr. Ich mag österreichische Dialektlieder, höre aber auch gerne englischsprachige Lieder. Ich höre auch Schlager an. Also ich bin da sehr vielseitig. Aber ich habe keinen bestimmten Interpreten als Vorbild. Ich habe Lieder gerne, die ins Ohr gehen.
Wird es weitere Lieder von dir geben? Und wann?
Ja, es wird weitere Lieder von mir geben. Ich bin jetzt schon wieder am Schreiben. Ich schätze jetzt einmal, dass es im Jänner wieder etwas Neues von mir zu hören gibt.
Wo kann man deine Lieder überall hören?
Meine Lieder gibt es unter anderem auf Spotify und auch auf YouTube und YouTube Music anzuhören.
Welche weiteren musikalischen Pläne gibt es?
Noch ist alles offen. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal auf das nächste Lied. Was in der Zukunft in dieser Hinsicht passieren wird, das lasse ich jetzt noch offen.
Gibt es etwas, das du den Lesern noch sagen möchtest?
Ich habe im letzten Jahr einem Kind einen DVD-Player geschenkt, weil dessen Eltern einen Schicksalsschlag erlitten haben. Und auch heuer möchte ich wieder einer Familie mit Kind oder Kindern helfen. Vielleicht kann ich einen Weihnachtswunsch übernehmen. Sie sollen sich einfach bei mir auf Instagram melden. Das ist mir sehr wichtig! Ich möchte auch in diesem Jahr einem Kind leuchtende Augen unter dem Christbaum bescheren.
Ich habe das schon öfter gemacht, aber letztes Jahr war es besonders herzzerreißend. Darum möchte ich das jetzt jedes Jahr machen. Wer Hilfe braucht, soll sich bitte bei mir auf Instagram melden.
Denn es gibt so viele Leute, die Schicksalsschläge erleiden, und die sich dann einfach nicht trauen etwas zu sagen. Etwas Schlimmes kann jedem passieren. Dafür muss man sich nicht schämen!
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