Frauenstein
Geduld gefragt bei Glasfaser, Fortschritt bei Wohnbau
- Millionenprojekt in Kraig: 27 Wohnungen entstehen.
- Foto: Gemeinde Frauenstein
- hochgeladen von Katja Pagitz
MeinBezirk im Gespräch mit Bürgermeister Harald Jannach über den aktuellen Stand wichtiger Projekte in der Gemeinde: Von Glasfaser bis Wohnbau – einige Projekte werden wie geplant zeitnah umgesetzt, bei anderen heißt es: "Bitte warten".
FRAUENSTEIN. Glasfaserausbau verzögert sich: Eigentlich hätte im Sommer dieses Jahres der Startschuss für den Glasfaserausbau in Frauenstein fallen sollen. Doch nun verzögert sich das Projekt: „Der Baubeginn erfolgt frühestens Ende dieses Jahres“, so Bürgermeister Jannach. Aktuell sei die beauftragte Baufirma in den Gemeinden Steuerberg und St. Urban im Einsatz. Erst danach komme Frauenstein gemeinsam mit Mölbling an die Reihe.
Die Fertigstellung des Leitungsnetzes ist derzeit mit Ende 2026 vorgesehen, eine Freischaltung des Glasfaserinternets soll 2027 erfolgen.
Hochwasserschutz: "Bitte warten"
Auch beim Hochwasserschutzprojekt in Kraig heißt es Geduld bewahren. Jannach: „Für uns heißt es: Bitte warten!“ Die Umsetzung kann erst nach rechtskräftigem Wasserrechtsbescheid der BH St. Veit beginnen.
Ortsentwicklungskonzept kurz vor Beschluss
Ein weiterer Meilenstein für die Zukunft der Gemeinde ist jedoch das neue Ortsentwicklungskonzept (OEK), das kurz vor der Fertigstellung steht: „Die Beschlussfassung zum OEK könnte noch heuer erfolgen. Das OEK ist gesetzlich vorgeschrieben und bildet die Grundlage für die nächsten zehn Jahre“, erklärt Jannach.
Baufortschritt im sozialem Wohnbau
Zügig voran geht es hingegen beim sozialen Wohnbau auf dem ehemaligen Sägewerksgelände der Firma Wrodnigg. Hier errichtet die Wohnbaugesellschaft „meineHeimat“ derzeit 15 Wohneinheiten, die bis Frühjahr 2026 fertiggestellt werden sollen. Direkt im Anschluss sind weitere zwölf Wohnungen geplant. „Die Wohnungen werden zwischen 55 und 75 Quadratmeter groß sein und jeweils über Balkon oder kleinen Garten verfügen“, informiert der Bürgermeister. Vizebürgermeister und Referent für Bau- und Straßenangelegenheiten Konrad Petautschnig ergänzt: "Wir wollen weiterhin den sozialen Wohnbau forcieren, um günstigen Wohnraum für Jungfamilien, Singles oder Senioren zu schaffen. Im neuen Ortsentwicklungskonzept werden wir deswegen wieder Flächen für sozialen Wohnbau vorsehen." Die ersten 15 von insgesamt 27 Wohnungen der Wohnbaugesellschaft ”meine Heimat” werden 2026 bezugsfertig sein.
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