Zukunftswerkstatt gestartet
Wie das Stubai- und Wipptal ihre Lebensqualität neu definieren wollen
- Im Rahmen des Projekts sollen sich innovative Räume eröffnen, die es das Potenzial haben, ein lebenswertes Miteinander zu gestalten und zu stärken.
- Foto: Kainz
- hochgeladen von Tamara Kainz
Wie kann Lebensqualität im Stubai- und Wipptal aktiv gestaltet und für die Zukunft gesichert werden? Dieser Frage widmet sich die Forschungs-Bildungs-Kooperation "ViTA_futura" gemeinsam mit vielen regionalen Partnern.
STUBAI/WIPPTAL. Im Beisein von Bischof Hermann Glettler und vielen Gemeindevertretern aus dem Stubai- und Wipptal fand vor kurzem im alten Gericht in Mieders die Kick-Off-Veranstaltung für den "ViTA_futura"-Prozess statt: Drei Jahre lang wird nun auf Initiative der Uni Innsbruck und der Fachhochschule Graubünden der Frage nachgegangen, wie die Lebensqualität im Stubai- und Wipptal gesteigert und gesichert werden kann.
Junge Menschen sollen Richtung vorgeben
Eine "Zukunftswerkstatt" bildete den Auftakt für "ViTA_futura". Das Projekt wird von der Akademie der Wissenschaften gefördert. Als erster Schritt wird aktuell ein lokales Netzwerk mit Schulen, regionalen Betrieben, Vereinen, Gemeinden sowie Akteuren aus Tourismus, Kultur, dem Sozialbereich und der Forschung aufgebaut. Mithilfe aller Beteiligten sollen als nächstes Zukunftsvisionen erarbeitet und letztlich auch umgesetzt werden. "Ein zentrales Anliegen von 'ViTA_futura' ist es, Zukunft gemeinsam aktiv zu gestalten", unterstrichen die Verantwortlichen – und betonten zugleich: "Dabei sollen vor allem junge Menschen die Richtung vorgeben. Als Entscheidungsträger und Gestalter der Entwicklungen von morgen, aber auch als davon Betroffene bringen sie neue Perspektiven ein."
Wissen, Erfahrungen und Wünsche bündeln
Inhaltlich dürfen die Zukunftsthemen genauso vielfältig und offen sein, wie die Ideen und Vorstellungen, welche die Beteiligten mitbringen bzw. die in der Zusammenarbeit und dem Dialog mit Jugendlichen entstehen. Aufbauend auf gemeinsamen Werten und Vorstellungen von Lebensqualität sollen dann für verschiedenste Bereiche praktikable und alltagstaugliche Handlungsansätze entwickelt werden, die nachhaltig ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte miteinander verbinden. Die Ergebnisse werden am Ende von Zukunftsszenarien bis 2040 bis hin zu konkreten Pilotprojekten reichen. Das vorgelegte Konzept könnte zudem künftig auch in anderen Alpenregionen Anwendung finden.
Großes Projekt mit simplem Ziel
Die Idee, jetzt miteinander eine gute Zukunft zu gestalten, kommt auch bei den Planungsverbandsobmännern gut an. "Der Prozess kann eine Grundlage für Entscheidungen liefern, die vor allem die heute Jungen betreffen", meinte Daniel Stern in seinen Grußworten. Sein Wipptaler Kollege, Florian Riedl, sieht das ähnlich: "Die Zukunft liegt in den Händen der Jugendlichen – wir entscheiden aber im Hier und Jetzt. Daher ist es nur sinnvoll, das über 'ViTA_futura' Erarbeitete in unser Tun einfließen zu lassen."
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