Leopold Museum

Beiträge zum Thema Leopold Museum

Das Leopold Museum sperrt wieder auf.

Das Leopold Museum öffnet für Besucher

Das Leopold Museum meldet sich zurück aus der Corona-Pause. NEUBAU.  Ab 27. Mai hat es von Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr geöffnet. Neben der Dauerpräsentation "Wien 1900. Aufbruch in die Moderne" werden die aktuellen Sonderausstellungen "Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning" und "Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow" verlängert. Infos zum Programm und den Sicherheitsbestimmungen finden Sie hier.

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Wiener Museen
Gerstl und Van Gogh

Ein Selbstbildnis von V. van Gogh wird mehreren von Richard Gerstl entgegen gestellt. An suggestiver Aussage, aufwühlender Expressivität gemessen ist Gerstl dem Niederländer ebenbürtig.

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Wiener Museen
Gerstls fatale Liebe

Gerstl hat Mathilde Schönberg mehrmals gemalt. Die Bilder zeigen uns erstaunlicherweise eine eher nicht attraktive, matronenhafte Person. Sie kehrte nach einer kurzen Affäre reumütig zu ihrem Mann, Arnold Schönberg, zurück, und Richard Gerstl beging Selbstmord. Diese Bildnisse sind Teil der großen Gerstl-Ausstellung im Leopold Museum im Museumsquartier Wien.

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Wiener Museen
Leopold Museum - Richard Gerstl

Gerstl war 3 Jahre älter als Kokoschka und 7 Jahre älter als Schiele, er wurde 1883 in Wien geboren. Er war der erste österreichische Expressionist. Sein Leben endete 1908, im Alter von 25 Jahren, durch Selbstmord. Er fand kaum Beachtung als Künstler, und nachdem er mit der zweifachen Mutter und Ehefrau des Komponisten Arnold Schönberg, Mathilde,  in eine Liebesaffäre verwickelt war, wurde er auch von dessen  Künstlerzirkel verstoßen. Was bleibt, sind teilweise aufwühlende Bilder und auch...

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Wiener Museen
Leopold Museum : Deutsche Expressionisten, ...

... noch bis 20.April 2020 zu sehen. In der untersten Ebene des Leopold Museums aufgestellt, inhaltlich passend zur Ausstellung auf der Ebene darüber: Dort ist der österreichische Expressionist Richard Gerstl zu sehen, aber nur bis 20.Januar 2020. Für die beiden Ausstellungen haben wir über 3 Stunden gebraucht, allerdings haben wir auch die informativen Begleittexte gelesen. Hier einige Werke der deuschen expressionistischen Malerinnen und Maler. Kraftvoll, bunt, emotional, mitreißend,...

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Nazis und die Kunst - ein Missverständnis

In der Dauerausstellung "1900" im Leopold-Museum ist ein kleiner Beitrag zum "Kunstverständnis" der Nazis zu sehen. In einem Heft mit dem Titel "Entartete Kunst 1937" zeigen die Nazis 3 Portraits: 2 von Oskar Kokoschka, dem großen Expressionisten, und eines von einem Geisteskranken. Es wird suggeriert, dass der Geisteskranke "besser" gezeichnet habe als der "entartete" Künstler. -------- Dass mental Kranke durchaus eindrucksvolle künstlerische Arbeiten produzieren können, das wissen wir. Gerade...

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Knieschwimmer und Spiegelkabinett - Rätsel

Erste Frage: Was ist ein Knieschwimmer? - Zweite Frage: Wo bin ich? - Der Schlüssel beider Rätsel befindet sich bei Adolf Loos-Objekten im Leopold Museum, in der neu aufgestellten Dauerausstellung "Wien 1900". Den Knieschwimmer gibt es wirklich, und ich verlor mich in den Spiegelungen einer Vitrine von Adolf Loos. (Sonst schaue ich eher nicht so grimmig, aber ich musste konzentrieren, dass ich im Spiegel zu sehen bin...)

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Wien 1900 im Leopold Museum VIII - Liebesdreieck

Der Komponist Arnold Schönberg (1874-1951) interessierte sich auch für Malerei und nahm beim jungen Richard Gerstl (1883-1908) ab 1906 Unterricht. Es entwickelte sich ein Liebesverhältnis zwischen Gerstl und Mathilde Schönberg. Wenn man sich die Portraits von Mathilde, gemalt von Gerstl und auch von Schönberg, anschaut, kann man sich schwer vorstellen, dass diese hart und streng wirkende Frau, Mutter zweier Kinder, im Muttelpunkt großer Leidenschaften stand. Nachdem sie 1908 beschloss, ihren...

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Wien 1900 im Leopold Museum VII - WW

Die Wiener Werkstätten gehören zum geistigen und künstlerischen Aufbruch der vorletzten Jahrhundertwende. In der Dauerausstellung des Leopold Museums sind wunderschöne Möbel - auch aus dem Purkersdofer Sanatorium - und Gebrauchsgegenstände aller Art, Schmuck, aber auch Spielkarten, zu bewundern, aus den WW oder aus dem weiteren Umfeld.

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Wiener Museen
Wien 1900 im Leopold Museum VI - Skandal um Wally

Wir erinnern uns vielleicht noch an den Skandal um Wally. Das Leopold-Museum hat 1997 das Bild in die USA verborgt und nicht zurück bekommen, weil die dort lebenden Nachfahren der jüdischen Besitzer einen Rechtsanspruch auf das Bild hatten. Das Bild wurde der Frau Lea Bondi-Jarai 1938 in Wien im Zuge der "Arisierung" weggenommen, um eine minimale Summe "abgekauft", bevor sich Frau Jarai ins Ausland retten konnte. - Die Geschichte ist noch verwickelter, sie ist auf einer Infotafel  nachzulesen....

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Wien 1900 im Leopold Museum V - Todesangst

Unfassbar, dass das Bild eines zarten Baumes so viel Gefühl, ja Angst, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit  ausdrücken kann. Depressiv, vom Leben zerrüttet, gebeutelt - spreche ich vom Bild oder vom Künstler? Gleichzeitig schafft es Egon Schiele, durch die sparsam eingesetzten Farben und die elegante Linienführung einen ästhetischen Eindruck im Betrachter zu hinterlassen. Das Bild - genauer: beide Bilder - erinnern an die karge Schönheit fernöstlicher Holzschnitte. Irgendwie passen diese Bilder zur...

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Chrysanthemen 1910
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Wien 1900 im Leopold Museum IV - Traurigkeit

Nicht nur die Trauernde (sieh meinen Beitrag L. M. III), sondern auch die anderen Schiele-Bilder, die hier zu sehen sind, verströmen eine Traurigkeit, eine Todesahnung, eine Todesnähe. Einige Städtebilder haben den Beinamen "Tote Stadt". Sie zeigen Städte, in denen Schiele eigentlich zuhause war - was für ein trauriges Schicksal. - "Der Tannenwald" ist ein kurzes Gedicht aus Schieles Feder, eine tragische Stimmung: "Alles ist lebend tot".

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Totengedenken
Mein Totengedenktag

Wie das mit dem Begräbnis meines Vaters war, habe ich hier schon einmal beschrieben:  https://www.meinbezirk.at/favoriten/c-gesundheit/totengedenktag-das-begraebnis-meines-vaters_a2298629 

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Wien 1900 im Leopold Museum III - Mode

Emilie Flöge war Klimts lebenslange Vertraute, aber nicht die Mutter seiner Kinder. Sie war Modeschöpferin, widmete sich ganz im Sinne der Wiener Werkstätte der sogenannten Reformkleidung: ohne Korsett, luftig, bequem, gesund. Auch Klimts berühmter blauer Kittel kommt aus ihrem Atelier. Ausgestellt sind sowohl Kleider, von ihr entworfen, als auch von Klimt geknipste Fotos, auf denen sie ihre Entwürfe präsentiert. - An der Wand der Mariahilfer Straße 1b erinnert übrigens eine Gedenktafel an ihr...

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Patenschaft übernehmen

Auch Kunstschätze brauchen manchmal eine Person, die die Patenschaft übernimmt und die Restaurierung des Objektes finanziell unterstützt. Im Leopold Museum im Wiener Museumsquartier gibt es nach 2016 jetzt zum 2.Mal eine spezielle Ausstellung, wobei Kunstschätze augestellt sind, die wegen ihres angegriffenen Zustandes besondere Pflege und eben die Unterstützung einer Patin, eines Paten brauchen. Es sind Gemälde, Statuen, Möbelstücke, silberne Gebrauchsgegenstände, Plakate, Zeichnungen - u.a....

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1931 noch in Wien
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Leopold Museum; Kokoschka - Verfolgung und Emigration

Kokoschka wurde nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen seiner "entarteten" Kunst von den Nazis verfolgt. Er malte nämlich keine pralle, gesunde, fruchtbare Blondinen mit lachenden Kindern, auch keine muskulösen Arbeiter oder heldenhafte Soldaten als Werbung für die Nazis. Die Nazis haben diesen Sozialkitsch zu Kunst erhoben - nicht unähnlich der stalinistischen Kunst etwa zur selben Zeit. Kokoschka hat - wie bereits geschildert - in die Köpfe und Seelen geschaut und das Wesentliche seiner...

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Leopold Museum: Kokoschka als Seelenaufschlitzer

So wurde er genannt, weil seine Portraits wirklch ins Innere der dargestellten Person schauen, ihre Seele "aufschlitzen". Hier einige - zwischen 1907 und 1925 gemalt - aus der großen Kokoschka-Ausstellung im Leopold Museum, Museumsquartier Wien. Sie zeigen Damen der Gesellschaft, SchauspielerInnen, Komponisten, Künstler, auch deren Kinder. Es sind gute Auftragsarbeiten im besten Sinne des Wortes.

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Leopold Museum: Eine verhängnisvolle Liebe: Oskar Kokoschka - Alma Mahler

Kokoschkas Beziehung zu Alma Schindler – besser bekannt als Alma Mahler, Witwe Gustav Mahlers – kann man ehrlich amour fou, irre, verhängnisvolle Liebe, oder auch pervers nennen. Alma war eine Gesellschaftsdame, um 7 Jahre älter als Kokoschka, eine femme fatale; sie hatte wortwörtlich zahllose Liebhaber, teilweise zur selben Zeit. Alle waren Künstler, sie managte sie und schmückte sich mit ihnen, ließ sich anbeten und betrog sie – alle. Die Liste ist lang, darin etwa die Komponisten Zemlinsky,...

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Kokoschka im Leopold Museum

Der Titel "Oskar Kokoschka, Expressionist, Migrant, Europäer" fasst gut das Leben des berühmten österreichischen Malers (1886 - 1980) zusammen. Er hat auch Kostüme für seine eigenen Theaterstücke entworfen und vieles andere. - Weil seine Kunst nicht brav realistisch war, sondern "wild" expressionistisch, wurde er von den Nazis als "entarteter Künstler" verfolgt. Deswegen flüchtete er zuerst in die Tschechoslovakei, wo er auch die Staatsbürgerschaft erhielt und seiner späteren Ehefrau Olda...

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