martha gammer

Beiträge zum Thema martha gammer

Bgm. Christian Aufreiter, Barbara Glück (Mauthausen Memorial) und Andrea Wahl (Bewusstseinsregion) warten gespannt auf die "Machbarkeitsstudie" aus dem Innenministerium.
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Infoupdate zu KZ-Plänen
"Kein Drüberfahren in Gusen ohne intensive Bürgereinbindung!"

Im heurigen Jahr soll endlich Klarheit geschaffen werden, wie es mit Ankauf und künftiger Nutzung zentraler Objekte des ehemaligen Konzentrationslagers Gusen wie Schotterbrecher oder Appellplatz durch die Republik Österreich weitergeht. Ein Vorstoß der polnischen Regierung im Dezember hatte die Debatte erneut aufflammen lassen. Dementsprechend hoch war das Interesse an einem Infoupdate für die Bevölkerung, zu der Gemeinde Langenstein und Bewusstseinsregion am 17. Jänner in die Volksschul-Aula...

  • Perg
  • Eckhart Herbe
Einblick in einen unterirdischen Giganten: Tunnelexperte Martin Scheiber erklärte die Sicherung von 8 Kilometern Stollen.
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Experten fordern Versachlichung
Stollensystem Bergkristall: Spannende Diskussion, viele Fragen bleiben

Zwei Tage zuvor hatte der Wartberger Filmemacher Andreas Sulzer 250 Interessierten in seiner Heimatgemeinde seine neuesten Erkenntnisse präsentiert. Am 24. Oktober ging dazu im St. Georgener Aktivpark4222 eine weitere, diesmal mit staatlichen und lokalen Historikern, Behörden- und Gemeindevertretern prominent besetzte Infoveranstaltung mit rund 120 Besuchern über die Bühne. Kein Gegenevent, sondern sachliche Ergänzung, wie alle Beteiligten unisono betonten. ST.GEORGEN/GUSEN. Über Jahrzehnte...

  • Perg
  • Eckhart Herbe
Im Interview: Martha Gammer, Gedenkdienst-Komitee Gusen.

KZ-Komplex Gusen
Aufklärung gefordert

Was geschah im 2. Weltkrieg in Gusen? Gedenk-Komitee für internationale Historiker-Kommission. ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Gab es in Gusen ein geheimes unterirdisches KZ mit tausenden Häftlingen? Forschten die Nazis hier an Geheimwaffen? Die neue ZDF-Doku "Die geheimste Unterwelt der SS" legt diese Vermutungen nahe – siehe Bericht. Im Film spricht auch Martha Gammer vom Gedenkdienst-Komitee Gusen. Sie fragt: "Es verschwinden 18.500 (Anm. Häftlinge) aus der Rüstung und man muss sich fragen, wo...

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  • Michael Köck
Das Memorial Gusen erinnert an die Opfer. Überlebende bezeichneten das KZ Gusen als "Hölle aller Höllen".
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KZ Gusen: Die Suche nach der ganzen Wahrheit

Historiker, Zeitzeuge und Filmemacher vermuten, dass im KZ Gusen mehr geschah, als bekannt ist. ST. GEORGEN/GUSEN. In der jüngeren Vergangenheit sind rund um den KZ-Komplex Gusen viele Spekulationen aufgetaucht. Von unentdeckten Nazi-Stollen und möglicher Atomforschung war die Rede. Eine 16-köpfige Expertenrunde präsentierte Anfang 2015 ihre Ergebnisse: Es gebe keine schlüssigen Hinweise, dass die Stollenanlage größer wäre oder es Aktivitäten wie Atom- oder Raketenforschung gegeben habe. Der...

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  • Michael Köck
Grufeneder, Gammer, Leitner, Fürst
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Gewissen für den Bezirk

MAUTHAUSEN, BEZIRK. Die eindrucksvolle Festrede von Martha Gammer, St. Georgen an der Gusen, anlässlich "70 Jahre Frieden" im Fahnensaal der KZ-Gedenkstätte Mauthausen war ein Bedenken und Gedenken über Grenzen hinweg. Gammer gab den knapp 300 Senioren einen Einblick in die Gräueltaten des 2. Weltkrieges und gab Antworten auf das heutige Verhalten und politische Agieren der Balkan-Staaten. Eingeleitet wurde der Gedenk-Nachmittag mit dem Seniorenblech, Leitung Karl Grufeneder. Lothar Grubich las...

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  • Robert Zinterhof
Franz Hackl arbeitete in Gusen, freundete sich mit polnischen Häftlingen an. Mit einem hielt er nach dem Krieg Briefkontakt.
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70 Jahre nach der Befreiung: Mauthausener Zeitzeuge erinnert sich zurück

Der 88-jährige Zeitzeuge Franz Hackl aus Mauthausen erinnert sich an das Kriegsende zurück. MAUTHAUSEN, ST. GEORGEN AN DER GUSEN (mikö). 18 Jahre war Franz Hackl im Jahr 1945 alt. Die Kapitulation am 8. Mai erlebte er im Waldviertler Ort Zwettl als Wehrmacht-Soldat. „Ich weinte Freudentränen, viele deutsche Soldaten waren alles andere als erfreut“, erinnert sich Hackl. Beim Heimmarsch Richtung Mauthausen musste er Todesängste ausstehen: „Drei Zivilisten, ehemalige KZ-Häftlinge, haben uns die...

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  • Michael Köck
Petitions-Initiator Bernhard Mühleder und Gemeindevorstand Rudolf Lehner (SPÖ)
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"Möchte St. Georgen nicht dieser Peinlichkeit preisgeben"

140 Wohnungen vor dem NS-Stollen "Bergkristall"? – Darüber wurde in St. Georgen diskutiert. ST. GEORGEN/G. "Keine Wohnungen an den Pforten zur Hölle", so der Titel einer Online-Petition. 1100 Menschen haben sich mittlerweile gegen Wohnungen nahe des Eingangs zum ehemaligen NS-Stollen "Bergkristall" ausgesprochen. Am 27. Februar fand im Pfarrheim eine Diskussion mit Petitions-Initiatoren und Gemeindevertretern statt. Werner Dedl von der Petition: "Durch die Wohnungen würde 'Bergkristall'...

  • Perg
  • Michael Köck

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