meinfluss wien

Beiträge zum Thema meinfluss wien

Fast die gesamte Wien ist reguliert, also befestigt und begradigt. Nur mehr an wenigen Stellen, wie hier beim Roten Kreuz in Purkersdorf, weist sie noch nennenswerte dynamische Bereiche auf.
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Die vielen Gesichter unserer Wien

REGION PURKERSDORF (ae). Die Wien ist uns mal Freund, mal Feind – aber umgekehrt gilt das genauso: mal gehen wir pfleglich mit ihr um, mal bedrohen wir ihren Lebensraum. Zum Abschluss unserer großen Serie über die Wien, hier noch einmal ein paar ihrer interessantesten Facetten als Bildergeschichte.

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Die Promenade um den Wienerwaldsee ist bei Freizeitsportlern sehr beliebt.
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Die Wien als Erholungsraum
Freizeiterleben am Fluss

VIII und letzter Teil unserer großen Flussserie: Paradies mit Regeln. REGION PURKERSDORF (ae). Zum großen Leidwesen der Wientaler ist der Wienerwaldsee Wasserschutzgebiet – so heiß der Sommer, so groß der Bedarf an Abkühlung auch sein mag, das Baden im See ist und bleibt verboten. Aber wenigstens das Ambiente darf man genießen! Die Promenade rund um den See, zu dem man die Wien zwischen Pressbaum und Tullnerbach aufgestaut hat, erfreut sich großer Beliebtheit: Spaziergänger, Läufer, Radfahrer,...

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Der junge Jasper hat einen kapitalen Hecht aus dem Wienerwaldsee gefischt. Nach diesem Foto durfte der Raubfisch aber sofort wieder ins Wasser zurück.

Angeln im Fluss
Fischers Fritz fischt an der Wien

Der Wienerwaldsee staut die Wien auf der Höhe von Tullnerbach. Sowohl im See als auch im Fluss ist gut angeln. REGION PURKERSDORF (ae). Der Hecht hat Glück gehabt: er ist viel zu groß fürs Küchenfenster. So kommt er mit dem Schreck davon und wird nach dem Fotoshooting sofort wieder ins Wasser gelassen – wo er in Zukunft noch viele Hechteier ablaichen kann. „Das sogenannte Küchenfenster ist ein Schonmaß, es dürfen nur Fische gefangen werden, die hineinpassen – also weder zu klein, noch zu groß...

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Beim Roten Kreuz in Purkersdorf fließt die Wien für ein kleines Stück vergleichsweise naturnah. Solche Strecken sind heute leider selten.
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Fluss-Serie
Die Wien – nur mehr fleckenweise naturnah

Teil sechs unserer Wienfluss-Serie: Regulierung und Renaturierung. REGION PURKERSDORF (ae). Die biologische Gewässergüte der Wien ist soweit in Ordnung (siehe letzte Ausgabe). Sie ist aber nur ein Wert, der den ökologischen Zustand eines Gewässers beschreibt. Großen Einfluss auf das Ökosystem hat weiters die Hydromorphologie – also die natürlichen Strukturen wie Untiefen, Uferbuchten oder Kiesbänke und das damit verbundene Abflussverhalten eines fließenden Gewässers. Verbauungen und künstliche...

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Zahlreich sind die Enten, die am Wienfluss dümpeln.
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Wie gut ist das Wasser in der Wien?

Plantschen ja, trinken nein – so lässt sich die Wasserqualität der Wien in aller Kürze beschreiben. REGION PURKERSDORF (ae). Vergleicht man die heutige Wasserqualität der Wien mit jener von vor vierzig Jahren, hat sich der Zustand des Flusses um Längen verbessert. Lag sie 1977 teilweise noch im roten Bereich in Klasse IV, ist sie heute bereits in Klasse II-III zu finden. Vier-Klassengesellschaft Insgesamt gibt es vier Güte- und drei Zwischenklassen. Stufe IV ist die schlechteste und verweist...

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Die hübsche Bachforelle ist der Leitfisch in der Wien.
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Unsere Wien
Lebensraum Wienfluss

Vom Flohkrebs zur Forelle, vom Salamander zum Schwarzstorch: Das Ökosystem der Wien und ihrer Nebenbäche ist artenreich. REGION PURKERSDORF (ae). „Unser Leitfisch ist die Bachforelle. Weitere typische Arten, die bei uns vorkommen, sind die Koppe und das Aitel sowie die Kleinfischarten Elritze, Schmerle und Gründling“, erzählt der Gewässerrökologe Stefan Winna aus Purkersdorf, „Aus den Bedürfnissen, die die Bachforelle und ihre Begleiter haben, ergeben sich die speziellen Charakteristika am...

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Bahnunterführung Fürstenberggasse, damals noch mit Volkshaus
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Unsere Wien – mal Freund, mal Feind

Es ist schwer zu glauben, wenn man an einem sonnigen Sommertag am Ufer steht und der Wien zusieht, wie sie Richtung Donau plätschert. Dieses Bächlein kann gefährlich werden? REGION PURKERSDORF (ae). Doch in der Tat, bei heftigem Regen dauert es nur ein paar Stunden und ihre Wassermassen schwellen unberechenbar an. Das hat in der Vergangenheit regelmäßig für verheerende Überschwemmungen gesorgt. 1630 etwa verschwand ein Teil von Penzing in ihren Fluten, 1758 schoss das Wasser zwei Meter hoch...

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Eislaufvergnügen an der Wien in Purkersdorf im Jänner 1979
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Unsere Wien im Wandel der Zeiten

Von großen Holzrechen, klappernden Mühlen und weiten Flussschlingen ist wenig übrig – die alten Bäder hingegen werden noch heute von Besuchern gestürmt. REGION PURKERSDORF (ae). Beim Roten Kreuz Purkersdorf lässt es sich launig in Richtung Zentrum entlang der sehr naturbelassenen Wien spazieren, in die andere Richtung verläuft der Fluss von der Straße nicht sichtbar hinter den Häusern. Man kann es sich kaum vorstellen, aber tatsächlich lag hier ein großer Rechen, der das von den Holzknechten...

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