Verherrlichung

Beiträge zum Thema Verherrlichung

Ersatzgemeinderat aus Bezirk Eisenstadt
Angeklagter nach Verbotsgesetz argumentierte mit "Gott"

Bei einem Prozess wegen „Wiederbetätigung im nationalsozialistischen Sinn“ sowie „Verherrlichung des NS-Regimes und Adolf Hitler“ bestritt der Angeklagte seine Schuld. Brachte im Rahmen seiner „Rechtfertigung“ sogar "Gott“ und „Jesus“ ins Spiel. Sehr zum Erstaunen der Geschworenen, die dem burgenländischen Ersatzgemeinderat kein Wort glaubten. BEZIRK EISENSTADT. Der verheiratete Familienvater und Facharbeiter, 55, aus dem Bezirk Eisenstadt, fand klare Worte auf die Vorwürfe der...

Ein Ex-Polizeischüler musste sich vor einem Geschworenengericht im LG Eisenstadt verantworten. | Foto: Gernot Heigl
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Südburgenländer verurteilt
Polizeischüler verschickte mit Handy fatale Fotos und Videos

Jugendlicher Leichtsinn und die Einfachheit beim Verschicken fataler Inhalte übers Handy brachten einen Polizeischüler vor ein Geschworenen-Gericht. Mit dramatischen Folgen. Angeklagt wegen Verbrechen nach dem Verbotsgesetz, Verhetzung und Kinderpornographie verlor der Mann aus dem Bezirk Jennersdorf nicht nur Job und Freunde, sondern bekam auch eine bedingte Haftstrafe. SÜDBURGENLAND. Der Angeklagte war im Jänner 2023 Polizeischüler, als ihn um 5 Uhr früh seine "Kollegen" vom "Landesamt für...

Foto: unsplash/kenny-eliason
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Kommentar Raimund Jäger
MS Bregenz-Stadt: schärfen statt entschärfen

Zugegeben: die Inschrift über den Eingangs-Torbogen der Mittelschule Bregenz Stadt ist kompletter Unsinn. „Deutsche Art in Ehr und Pflicht erblüh in Gottes Luft und Licht“ ist dort, hanebüchen gereimt, zu lesen. Die Stadt Bregenz meint, dass diese Aufschrift manchen irritiert habe. Klar, kann ich verstehen. Abgesehen von der Erwähnung des Herrn hat dieser Spruch eine Nähe zu nationalsozialistischen Parolen, in denen ja stets von Ehre, Pflicht und Deutschtum zu hören und zu lesen war. Mich hätte...

Deftige Schuldsprüche in "Nazi"-Prozessen im Landesgericht Eisenstadt. Links der Staatsanwalt, auf der Richterbank Dr. Lückl, Präsident Dr. Mitterhöfer und Mag. Knöchl (v.l.), rechts im Bild die Geschworenen. | Foto: Heigl
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Angeklagte aus dem Bezirk Oberwart
Geldbußen und bedingte Haftstrafen in zwei „Nazi"-Prozessen

Hakenkreuze. Hitler-Gruß. Juden-Witze. „Belustigungen“ aus der untersten Schublade. Verschickt als Foto, Video, Text-Datei. Dutzende Male. An „Freunde“. Per WhatsApp. Zwei Angeklagte aus dem Bezirk Oberwart mussten sich bei „Nazi“-Prozessen im Landesgericht Eisenstadt verantworten. Und wurden von den Geschworenen zu deftigen Strafen verurteilt. BEZIRK OBERWART. „Sie haben laut Anklageschrift von ihrem Handy 54 Bilder, Videos und Nachrichten weggeschickt?“ „Ja!“ „Warum haben sie das gemacht?“...

Foto: erika Fletcher/Unsplash
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In Kirchberg am Wechsel
Hitlergruß in Lokal – Freispruch für den Angeklagten

In einem Lokal unweit des Kirchberger Freibades soll ein Mann die rechte Hand zum Hitlergruß ausgestreckt und "Sieg Heil" gerufen haben. Nun stand er deshalb vor Gericht. KIRCHBERG. Dem Mann wurde vorgeworfen, sich mit dem Hitlergruß und dem Ausruf "Sieg Heil" dazu, im nationalsozialistischen Sinne betätigt zu haben. Im Landesgericht Wr. Neustadt musste sich der Angeklagte dafür verantworten. Seine Erklärung dafür war, er sei betrunken gewesen und habe mit dieser Gesinnung nichts am Hut. Auch...

Verteidigerduo Philipp Zeidlinger, Nabila Ehrhardt | Foto: ip
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Gericht
Saftige Strafen wegen NS-Nachrichten

Keine guten Voraussetzungen brachten ein 42-Jähriger aus dem Bezirk Melk, sowie ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Krems auf die Anklagebank des Landesgerichts St. Pölten mit, wo sie gemeinsam mit einem 26-jährigen St. Pöltner wegen diverser Verbrechen nach dem Verbotsgesetz zu 24, bzw. 30 Monaten unbedingter Freiheitsstrafen verurteilt wurden. BEZIRK. Der unbescholtene 26-Jährige kam mit einer bedingten Strafe von zwölf Monaten davon. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Im Wesentlichen ging es...

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