Rufnummernmissbrauch
Dubiose Whatsapp-Nachrichten ab sofort meldbar

Immer mehr Betrugsmaschen passieren über Whatsapp | Foto: Pixabay/HeikoAL
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  • Immer mehr Betrugsmaschen passieren über Whatsapp
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Scam- und Betrugsversuche, auch über WhatsApp, nehmen zu. Im Zuge des Cybersecurity Awareness Month gibt es nun eine Erweiterung der Meldeplattform für Rufnummernmissbrauch. Um zu sensibilisieren, gilt es viele private Meldungen zu Betrugsfällen zu sammeln. So können bestimmte Maschen schnell an die breite Öffentlichkeit geraten und effektiv schützen.

TIROL. Über eine eigene Plattform können zukünftig Betrugsversuche gemeldet werden. Unter www.rufnummernmissbrauch.at findet sich eine Meldestelle für auffällige Anrufe, SMS oder auch Chat-Nachrichten. Da viele Maschen auch mittlerweile über Whatsapp passieren, wurde die Website speziell dafür aktualisiert. Es gilt so viele Fälle wie möglich zu sammeln, denn Datendiebstahl ist nicht ohne und kann zur finanziellen Schädigung von Personen führen.

Einer der bekanntesten Betrugsmaschen: Das Vortäuschen des Sohns/Tochter. (Symbolbild) | Foto: LPDNÖ
  • Einer der bekanntesten Betrugsmaschen: Das Vortäuschen des Sohns/Tochter. (Symbolbild)
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Straftaten nehmen auch in Tirol zu

Der Fall eines 56-jährigen Silzers, welcher im August 2025 Opfers eines SMS-Phishing Betrugs wurde, ist leider nur einer von vielen. Online Betrugswellen häufen sich und werden von Tag zu Tag mehr. Auch für den Autor passiert es häufiger, dass er von Nummern aus Elfenbeinküste, Nigeria oder auch Ghana angerufen wird, mittlerweile auch über Whatsapp. Das ist aber nur eine Form des Betrugs. Oftmals fälschen die Straftäter Websites von Banken oder anderen Institutionen. Mit nahezu perfekt kopierten Links werden Unwissende meist gebeten, Ihre Kontodaten auf nahezu identen Seiten einzugeben. 

Internetbetrüger haben wieder Hochsaison. Vorsicht ist geboten. | Foto: stock.adobe.com/at/Barrington (Symbolbild)
  • Internetbetrüger haben wieder Hochsaison. Vorsicht ist geboten.
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Meldestelle zeigt Erfolge

6.156 Meldungen gingen im dritten Quartal bei der Meldestelle ein, was eine Zunahme im Vergleichsquartal des Vorjahres aufweist. Knapp die Hälfte handelt von Betrugsanrufen, weiter 2.800 Fälle betreffen SMS. Die Rufnummern müssen nicht immer unbekannte Vorwahlen haben, auch belästigende Anrufe mit einer deutschen Vorwahl häufen sich. 

Wo bekomme ich Hilfe?

Die „Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH" (RTR) ist ein Unternehmen im Besitz des Bundes. Zahlreiche Tipps und Informationen finden Sie auf der Website der RTR unter https://www.rtr.at/aktuelle_beobachtungen. Einer der Geschäftsführer Dr. Klaus M. Steinmaurer betont die Wichtigkeiten der Meldungen: 

„Je mehr Meldungen wir zu Betrugsanrufen, Betrugs-SMS und jetzt auch zu dubiosen Chat-Nachrichten bekommen, umso schneller identifizieren wir neue Betrugswellen bzw. Betrugsmaschen und informieren die breite Öffentlichkeit."

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