Grünes Projekt für Tiere
Atzenbrugg bekommt neue Vielfaltsoase dank Vereinen und Schülern
- Eine Vielfaltparzelle soll in Atzenbrugg entstehen.
- Foto: Gertrud Birgfellner
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Eine Vielfaltsoase Atzenbrugg - ein grünes Projekt - wird gemeinsam von Vereinen und Schülerinnen und Schülern umgesetzt
ATZENBRUGG. Gemeinsam mit Mitgliedern des Vereines Naturheilraum St. Andrä Wördern und FUER Königstetten und zusammen mit Schülerinnen und Schülern engagierter Schulen aus dem Tullnerfeld, wird auf einem von Joachim Egretzberger zur Verfügung gestellten Acker am Kindergartenweg in Atzenbrugg eine "Vielfaltsoase" vom Verein NaturHeilRaum gestaltet.
Es geht dabei um gemeinsames Anlegen und Gestalten eines vielfältigen Lebensraumes, im Sinne einer Biodiversitätsförderung inmitten eines landwirtschaftlich genutzten Gebietes, am Rande von Atzenbrugg. Das Projekt „Vielfaltsoase Atzenbrugg“ wird im Rahmen des Fördercalls „Blühende Gemeinden #unsereblumenwiese“ von Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung finanziert.
Ackerstreifen wird bunte Oase
Ein Ackerstreifen in Atzenbrugg, unmittelbar an das Ortszentrum angrenzend, soll als Keimzelle der Artenvielfalt für die unmittelbare Umgebung umgestaltet werden. Die Landschaft ist in diesem Bereich völlig ausgeräumt.
- Für Feldhamster und Redhühner.
- Foto: SgH/Pixabay
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Sämtliche Felder sind intensiv bewirtschaftet und so gut wie unkrautfrei. Mit den angedachten Maßnahmen soll Lebensraum und Nahrungsangebot für viele Arten, speziell Feldhamster und Rebhuhn, geschaffen werden. Ein Großteil der Fläche wird im Laufe der Zeit mit einer artenreichen Ansaat in eine vielfältige Blühfläche umgewandelt. Der Bestand soll sich selbst erhalten. Zusätzlich soll der Strukturreichtum des Grundes auch durch leichte Geländemodellierungen verstärkt werden. Es sind Käferburgen und Steinhaufen mit flachen Mulden vorgesehen, in denen Regenwasser langsam versickern kann. Die an Feldwegen mündenden Enden des Ackerstreifens sollen mit dichten, dornigen, höhergestuften Heckenstrukturen umgeben von Benjeshecken versehen werden.
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