Sicherer Schulweg
„Meine Busschule“ bei der Volksschule Fels am Wagram
- Die Schülerinnen und Schüler beim Workshop.
- Foto: KFV/Michael Sabotha
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Die von AUVA und KFV ins Leben gerufene Verkehrssicherheitsaktion „Meine Busschule“ vermittelt Kindern wichtige Verkehrskompetenzen.
FELS AM WAGRAM. Für die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) sind die Sicherheit und Gesundheit von Kindern nicht nur ein gesellschaftlicher Auftrag, sondern eine Herzensangelegenheit. Mit einer Vielzahl an Schulungs- und Trainingsangeboten fördern sie österreichweit die Verkehrskompetenzen von Kindern und unterstützen sie so bei der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr.
Die Bedeutung solcher Verkehrssicherheitsaktionen zeigt ein Blick in die Unfallstatistik von 2023: Österreichweit wurden 71 Kinder teils schwer verletzt, während sie mit dem Bus zur Schule unterwegs waren. Besonders gefährlich sind das Ein- und Aussteigen, das Warten an der Haltestelle, das Einschwenken des Busses oder Situationen während der Fahrt. Ein hohes Risiko besteht auch beim Überqueren der Fahrbahn unmittelbar vor oder hinter einem Bus.
Initiative für mehr Sicherheit
Um diesen Gefahren vorzubeugen, haben AUVA und KFV die Verkehrssicherheitsaktion „Meine Busschule“ für Volksschulen in Niederösterreich und dem Burgenland ins Leben gerufen. Bernd Toplak, Präventionsexperte der AUVA-Landesstelle Wien, erklärt:
„Ziel der Aktion ist es, Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen bei der Schulbusnutzung zu sensibilisieren und ihnen adäquate und sichere Verhaltensweisen im Bereich der Haltestelle sowie während der Benutzung des Busses zu vermitteln.“
- Hier wird spielerisch Wissen vermittelt.
- Foto: KFV/Michael Sabotha
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Christian Kräutler, Verkehrsexperte des KFV, ergänzt: „Dabei werden alle wesentlichen Gefahrenquellen, die sich auf dem Weg von und zur Haltestelle, im Bereich der Haltestelle sowie bei der Benutzung des Busses ergeben können, in der Klasse mittels Gesprächsrunden, Arbeitsmaterialien und spielerischen Übungen vermittelt. Ausgegangen wird dabei immer von der Bus- und Haltestellensituation vor Ort. Anschauliche Demonstrationen mit einem Dummy beim Einschwenken und beim Bremsen des Busses sorgen für so manches Aha-Erlebnis.“
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