Ein Zeichen setzen
Tullner Autorin schreibt Buch über häusliche Gewalt
- Sandra Unterlechner, Autorin aus Tulln mit ihrem neuesten Buch.
- Foto: privat
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Starke Ansage: In "Du und ich - Nein, danke" von der tullner Autrin Sandra Unterlechner geht es um häusliche Gewalt
TULLN. Über Story.one schrieb Sandra Unterlechner ihr neuestes Buch, mit dem sie nun auch am Thalia Young Story Teller Award teilnimmt. In "Du und ich? Nein, danke" geht es um häusliche Gewalt.
"Ich möchte ein Zeichen setzen und diesem noch immer stark präsenten Thema eine weitere Stimme und Reichweite verleihen",
so die Autorin.
Worum geht es in dem Buch? Wie kam es zur Entstehung?
SANDRA UNTERLECHNER. Eigentlich war es eine spontane Entscheidung von mir, beim Thalia Young Storyteller Award mitzumachen. Drei Wochen vor Einsendeschluss schien mir das zwar etwas knapp, aber hier ist es – und ich habe mir selbst auf die Schulter geklopft.
Das Buch soll in erster Linie Frauen, die sich in einer solchen Situation befinden, Mut machen, Hilfe zu suchen und den Schritt in ein neues Leben zu wagen.
Wie sind Sie zu dem Wettbewerb gekommen?
Über die sozialen Medien bin ich auf den Wettbewerb aufmerksam geworden. Mitmachen wollte ich eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit. Als ich dann gelesen habe, dass die Teilnahme nur bis zum Alter von 35 Jahren möglich ist, war mir klar, dass dies meine letzte Chance ist.
Wie schätzen Sie Ihre Chancen im Wettbewerb ein?
Es gibt so viele talentierte Autoren, die an diesem Wettbewerb teilnehmen, und die meisten haben sehr gute Themen gewählt. Ich bin jedoch überzeugt, dass auch mein Thema gut ankommen und viele Leser ansprechen wird. Mein Ziel ist es nicht nur, es auf die Longlist zu schaffen, sondern auch viele Menschen dazu zu bewegen, über solch wichtige Themen zu sprechen und aktiv zu werden. Zum Glück habe ich selbst noch nie so etwas Schreckliches erlebt. Doch ich kenne einige Frauen, die erst viel zu spät den Mut gefasst haben, diesem Albtraum zu entkommen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, ihr Leid mit anzusehen.
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