Handball Erfolg
UHC Gartenstadt Tulln zurück auf der Siegerstraße
- Wie im Flug, sichern sich die Tullner Handball Asse wieder einen Platz und klettern auf der Leiter weiter nach oben.
- Foto: Patrick Grandegger
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Das Spiel der 2. WHA MEISTERLIGA-Runde war wegen des Hochwassers im September verschoben worden. Im Sportzentrum NÖ in St. Pölten kann noch monatelang nicht trainiert und gespielt werden. Die Prandtauerhalle ist derzeit so gut wie die einzige Indoor-Spielstätte in der Landeshauptstadt – für Handball, Basketball, Volleyball – Damen und Herren. Daher wurde ein Platztausch vereinbart: das Rückspiel findet dann im Februar in St. Pölten statt.
TULLN. Das Handballspiel zwischen Tulln und St. Pölten begann mit einem klaren Vorteil für die Gäste aus St. Pölten. Tulln hatte zu Beginn große Schwierigkeiten: Die Abwehr und Torfrau konnten keinen Halt finden, und auch im Angriff blieb der Erfolg aus. Nach weniger als zehn Minuten und einem Spielstand von 2:6 aus Sicht von Tulln sah sich Trainer Zeljko Gasperov gezwungen, ein Timeout zu nehmen.
Die Wende kam durch einen Torfrauwechsel: Die erst 18-jährige Magdalena Lindmayr zeigte eine beeindruckende Leistung und ließ bis zur Halbzeit nur zwei Treffer zu. Dadurch konnten die Tullnerinnen von einem Rückstand (4:9) nicht nur ausgleichen (9:9), sondern sich mit einer Führung von 13:11 in die Pause verabschieden. Einen zusätzlichen Vorteil verschaffte Tulln der Platzverweis der St. Pöltner Spielmacherin Fanni Friebesz, die nach einem Foul an Hannah Ginsthofer mit einer roten Karte vom Feld musste.
- Der UHC Gartenstadt Tulln in Aktion.
- Foto: Patrick Grandegger
- hochgeladen von Victoria Edlinger
In der zweiten Halbzeit lag Tulln immer voran, aber Martina Maticevic (7 Tore) und Katrin Betz (9) hielten mit ihren Treffern St. Pölten im Spiel: nach 45 Minuten lautete der Spielstand 21:19. Dann aber begann die „Gartenstadt-Viertelstunde“: St. Pölten konnten nur mehr vier Tore erzielen, während Sandra Hart alleine fünf ihrer zehn Tore in den letzten 15 Minuten warf. Schließlich setzten sich die Tullnerinnen klar mit 32:23 durch. Nici Nejedlikova war dennoch selbstkritisch:
„In den ersten 15 Minuten haben wir schlecht gespielt. Mit Maggies Paraden haben wir zurück ins Spiel gefunden und am Schluss hat sich unsere Kondition und unsere längere Bank durchgesetzt.“
Top Frauen-Team
Damit liegt Tulln (zumindest eine Woche lang) hinter Hypo NÖ auf Platz zwei der Tabelle. Am kommenden Wochenende finden noch zwei Nachtragsspiele in Vorarlberg statt: U. heinekingmedia Korneuburg kann mit einem Sieg in Feldkirch mit Tulln gleichziehen. MADx WAT Atzgersdorf zog mit zwei Siegen gegen Görele BSK (Türkei) ins Achtelfinale des EHF European Cup ein und spielt gegen den SSV Dornbirn/Schoren.
Schon am Montag, 18. November, begann für das österreichische Frauen-Nationalteam die finale Vorbereitung auf die Heim-EURO 2024, die von 28. November bis 15. Dezember 2024 in Österreich, Ungarn und der Schweiz stattfindet. Österreich trifft in der Gruppe E in Innsbruck auf die Slowakei, Titelverteidiger Norwegen und Slowenien. Mit Siegen gegen die Slowakei und Slowenien wollen sie in die Hauptrunde in Wien (ab 5. Dezember) einziehen, wo am 15. Dezember auch das Finale stattfindet. Daher pausiert die WHA MEISTERLIGA bis 21. Dezember, wenn die Tullnerinnen zum Meister Hypo NÖ in die Südstadt müssen.
WHA U18: UHC Gartenstadt Tulln - Union St. Pölten Frauen 28:25 (15:12)
Weiter ungeschlagen sind die U18-Mädels des UHC Gartenstadt Tulln! Die Tullner Spielerinnen Leonie Arnold und Anja Preiss sind zum Trainingslehrgang des Nationalteams NF 2006 von 25. bis 30. November 2024 in Schwaz/Tirol mit zwei Länderspielen gegen Deutschland einberufen. Magdalena Lindmayr steht auf der Abrufliste. Lilly Hahn trainiert von 20. bis 24. November mit dem Nationalteam NF 2008 in der Slowakei und spielt zwei Mal gegen Tschechien.
Ergebnisse Jugendspiele
U11W: Perchtoldsdorf Devils – UHC Tulln 2 24:9 (14:3)
U12M: UHC Stockerau – UHC Tulln 23:20 (15:7)
U13W: UHC Tulln – Hypo NÖ 1 23:40 (13:17)
U14W: UHC Gartenstadt Tulln – Handball Wölfe Wien 2 29:27 (15:14)
U14M: HST Handball 1 – Brixton Fire Krems-Langenlois 14:20 (8:9)
U16M: Post SV Wien – HST Handball 2 27:32 (11:16)
U18M: Union Sparkasse Korneuburg – HST Handball 1 19:20 (13:14)
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