Falstaff Voting
Das Wagram Bräu aus Fels am Wagram ist die beliebteste Mikrobrauerei aus NÖ
- Die beiden Geschäftsführer Stefan und Andrea Riedinger.
- Foto: Riedinger
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Falstaff-Voting: Das sind die beliebtesten Mikrobrauereien in Österreich 2026 - in NÖ führt eine Brauerei aus Fels am Wagram
FELS AM WAGRAM. Österreichs Bierlandschaft ist vielfältig: Neben großen Brauereien prägen zahlreiche Mikrobrauereien die heimische Bierkultur. Mit handwerklicher Herstellung, regionalen Zutaten und kreativen Rezepturen sorgen sie für besondere Biervielfalt.
Welche Mikrobrauereien bei den Bierfans besonders beliebt sind, wurde in einem öffentlichen Voting der Zeitschrift und Online Redaktion Falstaff ermittelt. Nach einer einwöchigen Nominierungsphase und zwei Wochen Abstimmung stehen nun die beliebtesten Mikrobrauereien Österreichs 2026 fest. Auf Platz eins in Niederösterreich ist die Brauerei Wagram Bräu aus Fels am Wagram der beiden Geschäftsführer Andrea und Stefan Riedinger.
Im Interview
Was bedeutet die Auszeichnung für euch?
ANDREA und STEFAN RIEDINGER: Wir haben uns natürlich sehr über diese Auszeichnung gefreut und sehen es als eine Anerkennung unserer Arbeit.
Worauf habt ihr euch spezialisiert, was wird bei euch gebraut?
Unser Sortiment hat sich in den letzten Jahren etwas verändert bzw. haben wir es den Kundenwünschen angepasst. Neu hinzu gekommen sind das Wagramer Helle (derzeit nur im Fass erhältlich) und das Sommerweizen. Das Sortiment umfasst aber noch weitere Sorten wie das Wagramer Zwickl, Kellerbier, Weizenbier und das New England IPA.
- Frisch gezapftes Bier.
- Foto: Riedinger
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Wie lange gibt es euch schon und wie soll euer Weg weitergehen?
Gestartet haben wir im Jahr 2017 – hier haben wir erstmals unser Bier für ein Feuerwehrfest gebraut. Regionalität und Kundennähe war uns immer schon besonders wichtig. Nächstes Jahr steht für uns ein besonders Jubiläum an – 10 Jahre Wagram Bräu. Dies möchten wir gerne mit unseren Kunden, Unterstützern und auch helfenden Händen gebührend feiern.
Wie kam es dazu, dass Sie eine Brauerei eröffnet haben?
Das Bier brauen hat eigentlich als Hobby begonnen. Vorerst wurde nur der Bekannten- und Freundeskreis versorgt. Nachdem das selbstgebraute Bier immer mehr Anklang gefunden hat, haben wir den Schritt zur eigenen Brauerei gewagt.
Würden Sie sagen, ist es als Mikrobrauerei schwieriger am Markt zu bestehen, als die "Big-Player"?
Mikrobrauereien punkten sicherlich mit Kundennähe bzw. der Produktvielfalt. Durch die Kundennähe ist es auch einfacher auf individuelle Wünsche einzugehen. Viele Kunden wissen dies in der heutigen Zeit sehr zu schätzen. Wir haben unseren Kundenkreis – meist durch Mundpropaganda – stetig erhöht. Auch der Geschmack unserer Biere hat unsere Kunden überzeugt.
Die andere Seite ist natürlich die Preisgestaltung am Markt. Hier haben es die Big Player aufgrund der größeren Produktionsmengen sicherlich einfacher.
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