12.10.2017, 08:48 Uhr

FP: "Staatsanwalt soll prüfen"

Andreas Spanring, FPÖ lässt Fall prüfen. (Foto: FPÖ)
SIEGHARTSKIRCHEN. Hier, an der B19 in Einsiedl, wo früher nichts war, hat sich in den letzten Jahren der Wirtschaftspark Sieghartskirchen (WPS) etabliert. Betriebe wie Gnant, Weiner, Glavas aber auch das Lokal "Zum Kosy" haben sich angesiedelt. Gut so, denn nicht zuletzt bieten die Firmen Arbeitsplätze. Doch jetzt steht der Wirtschaftspark im Kreuzfeuer der Kritik. Jüngster Artikel der FPÖ-nahen Plattform "unzensuriert.at" besagt, dass der damals amtierende Bürgermeister NR Johann Höfinger (ÖVP) nichts gegen den ausbleibenden Vermarktungserfolg der Grundstücke im WPS unternommen habe, weil er (Höfinger) selbst den Vermarkter Alfred K. als privaten Vermögensberater hatte. "Das ist Dirty Campaigning und ich beteilige mich nicht daran, das ist der Stil, der jetzt nicht mehr gewollt wird", so der Abgeordnete, dass "die Sachen ordnungsgemäß abgeschlossen sind". Für Spanring ist jedoch klar, dass "der Staatsanwalt die Sache prüfen muss".

Zur Sache:
2010: Antrag der Freiheitlichen, die Haftung über 6,6 Millionen Euro für den Wirtschaftspark in das Budget aufzunehmen wurde abgelehnt. Daraufhin hat Spanring eine Aufsichtsbeschwerde beim Land NÖ eingebracht, einzelne Punkte wurden zwar abgelehnt, aber jener mit den 6,6 Mio Euro nicht. Diese müsse künftig im Budget ausgewiesen werden, hieß es vom Land NÖ.

Hier geht's zu weiteren Artikeln:

2.7.2013: Wirtschaftspark: "Jetzt ist die Kacke am Dampfen" 
22.4.2015: Fette Profite prophezeit

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