25.05.2017, 20:17 Uhr

Tulbing erhält RADland Infrastrukturpreis

Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Vbgm. Anna Haider, GGR KommR Heinz Knoll (Foto: NLK Johann Pfeffer)
TULBING (pa). Am 3. e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde wieder der RADLand- & e-Mobilitätspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Gemeinden, Pfarren, Firmen und Privatpersonen, die im Jahr 2016 durch Maßnahmen, Aktionen oder Tätigkeiten zur Steigerung des Radverkehrs im Alltag beigetragen haben. Zusätzlich wurden Gemeinden geehrt, die bei der e-Mobilität eine Vorreiterrolle einnehmen.


"Ambitionierte Ziele"

5.000 Besucher kamen zum e-Mobilitätstag auf den Wachauring und testeten neben 50 e-Autos hunderte Fahrräder, e-Bikes, Segways und vieles mehr. Ein Programmhöhepunkt war die Auszeichnungsveranstaltung des RADLand- & e-Mobilitätspreises durch Stellvertreter der Landeshauptfrau Stephan Pernkopf: „Niederösterreich hat sich bis 2020 ambitionierte Ziele gesetzt: Wir wollen den Radverkehr auf Niederösterreichs Straßen verdoppeln und die Anzahl der e-Autos erhöhen“, so der LH-Stellvertreter, der auf erste Erfolg verweist: „Mit über 400 Neuanmeldungen in den ersten 4 Monaten des heurigen Jahres und über 3.000 e-Autos gesamt, ist Niederösterreich Vorreiter bei der e-Mobilität. Nach dem Etappensieg ,100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien‘ ist dies ein nächstes starkes Zeichen in Richtung Energiewende“

Fokus auf den Radverkehr

„Ein Drittel der Emissionen stammen aus dem Sektor Verkehr. Mit dem Mobilitätspreis holen wir jene vor den Vorhang, die durch die Forcierung des Radverkehr oder der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben“, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

8 Sieger aus 57 eingereichten Projekten

Eine Fachjury wählte aus 57 eingereichten Projekten die Sieger aus. Den RADLand Infrastrukturpreis holte die Gemeinde Tulbing. Durch die Schaffung einer Radwegeverbindung von der Katastralgemeinde Katzelsdorf zum Veranstaltungszentrum und dem Standort der neuen Volksschule in der Marktgemeinde Tulbing konnte die Radverkehrssicherheit stark erhöht werden.
Die Region „Zukunftsraum Thayaland gewann in der Kategorie „Bewusstseinsbildung“ mit dem RADLPASS, bei dem 360 TeilnehmerInnen in 130 teilnehmenden Betrieben, Geschäften ihre Einkäufe umweltfreundlich erledigten. Die Pfarre Groß Göttfritz siegte bei „Wir radeln in die Kirche.“ Die Firma International Institute for Applied Systems Analysis legte 2016 mit 15 Teams 14.178 Kilometer zurück und sicherte sich die Auszeichnung bei „NÖ radelt zur Arbeit“. Rudolf Tomanek als bester Einzelfahrer bei der Aktion „NÖ radelt zur Arbeit“ legte 2016 eine Strecke von 11.195 km zurück und sicherte sich so den Titel „Top-Radler“.
Für ihr Engagement zur Förderung der e-Mobilität wurden die Gemeinden Brunn am Gebirge in der Kategorie „e-Mobilität am Bauhof bzw. im Gemeindebetrieb“ und Baden in der Kategorie „e-Carsharing“ ausgezeichnet. Die Region Bucklige Welt-Wechselland erhielt den Sonderpreis „Gesamtengagement e-Mobilität“.


RADLand Mobilitätspreis 2017 - Ausgezeichnete Kategorien:
RADLand Infrastrukturpreis: Marktgemeinde Tulbing
RADLand Bewusstseinsbildung: Zukunftsraum Thayaland
RADLand Projekt „Wir RADLn in die Kirche“: Pfarre Groß Göttfritz
RADLand Projekt „NÖ radelt zur Arbeit“: International Institute for Applied Systems Analysis
RADLand Top RADLer 2016: Rudolf Tomanek

e-Mobilitätspreis 2017 – ausgezeichnete Kategorien:
Kategorie e-Mobilität am Bauhof bzw. im Gemeindebetrieb: Marktgemeinde Brunn am Gebirge
Kategorie: e-Carsharing: Stadtgemeinde Baden
Sonderpreis Gesamtengagement e-Mobilität: Region Bucklige Welt-Wechselland

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