Beliebte Urlaubsorte ziehen Preise an
Der Sommerurlaub an der Adria geht richtig ins Geld
- Wenn heuer das Meer ruft, "blutet" wohl die Brieftasche. Denn Jesolo, Bibione und Caorle ziehen die Preise an.
- Foto: IGLA
- hochgeladen von Peter Kleinrath
Diese drei norditalienischen Urlaubsdestinationen werden exklusiver und verlangen deshalb mehr. Bleibt Italien trotzdem weiterhin leistbar?
KÄRNTEN, OBERE ADRIA. Wie Südtirolnews und die Kronen Zeitung berichteten, setzen die Österreicher-Hotspots Jesolo, Bibione und Caorle ab heuer noch stärker auf „Qualität statt Quantität“. Neue Wellness-Hotelanlagen, mehr Platz am Strand sowie ein erweitertes Serviceangebot sollen vor allem anspruchsvollere Gäste anlocken. Der Trend geht dabei klar in Richtung mehr Komfort und Exklusivität – weg vom klassischen Massentourismus. Und das kostet. Auch die Miete für Strandliegen wird für Familien mit Kindern ein teurer Spaß. In Bibione löhnt man für eine Maxi-Liege mit Liegestuhl bereits 36,50 Euro. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird, da viele Anbieter gezielt in Qualität und Infrastruktur investieren.
Reisetrend: Auto statt Flug
Heuer werden wohl – auch aufgrund internationaler Krisen wie dem Russisch-Ukrainischen Krieg und dem Nahostkonflikt im Iran – viele Menschen auf den Flug verzichten und mit dem Auto verreisen. Während sich im Sommer wieder Blechlawinen durch unsere Autobahnen Richtung Süden drängen dürften, bleibt die Verkehrssituation ein Unsicherheitsfaktor.
Bleibt Italien leistbar?
Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie leistbar der Italienurlaub für uns Kärntnerinnen und Kärntner wird. Ziehen Grado und Lignano mit? Und was sind die Pläne Kroatiens, das weiterhin als beliebte Alternative gilt? Im Notfall bleiben uns immer noch unsere türkisblauen Seen – Sommerfrische vor der Haustür sozusagen.
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