Gemeinde und KEM kooperieren
Nachhaltige Pilotprojekte sind in Bad Bleiberg am Start
- Die gesammelten Flaschen werden in der Klima- und Energie-Modellregion Bad Bleiberg direkt recycelt.
- Foto: Privat
- hochgeladen von Peter Kleinrath
Die Marktgemeinde Bad Bleiberg setzt gemeinsam mit der KEM Dreiländereck diese zwei innovativen Pilotprojekte um. Nachhaltige Beleuchtung und Flaschensammelsystem werden getestet.
BAD BLEIBERG. Gemeinsam mit der KEM Dreiländereck hat die Marktgemeinde Bad Bleiberg zwei Pilotprojekte gestartet, die zeigen, wie mit innovativen und praxistauglichen Lösungen sowohl Energie eingespart als auch wertvolle Ressourcen im Kreislauf gehalten werden können.
Effiziente Beleuchtung
Im Bereich des Quellenweges wurde die Umsetzbarkeit einer energieeffizienten Solarlaterne im öffentlichen Raum getestet. Durch das Pilotprojekt konnte die Kreuzung beim Quellenweg ganzjährig ausreichend beleuchtet werden, ohne dafür eine kostenintensive elektrische Infrastruktur errichten zu müssen. Neben der Nutzung erneuerbarer Energie steht dabei insbesondere die Sicherheit im Vordergrund. "Durch die zusätzliche Beleuchtung wird die Sichtbarkeit im Kreuzungsbereich verbessert und damit die Sicherheit der BürgerInnen erhöht", garantiert Amtsleiter David Gräfischer.
- Die energieeffiziente Solarlaterne wird bereits getestet.
- Foto: Privat
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Pilotprojekt: Pfandsystem
Auch beim Thema Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft setzt die Marktgemeinde Bad Bleiberg gemeinsam mit der KEM Dreiländereck einen weiteren Schritt. Im Rahmen eines Pilotversuchs wird die getrennte Sammlung von PET-Pfandflaschen erprobt. Dazu wurden an zwei bestehenden Mistkübeln jeweils Halterungen zur getrennten Entsorgung von PET-Pfandflaschen angebracht. Bürgerinnen und Bürger können ihre Pfandflaschen somit direkt und unkompliziert getrennt vom Restmüll entsorgen. "Noch immer landen Pfandflaschen leider immer wieder im Restmüll und gehen damit dem Wertstoffkreislauf verloren. Durch die gezielte Sammlung an diesen Stellen sollen die Flaschen künftig erfasst und einem geeigneten Recycling zugeführt werden. Dadurch können wertvolle Rohstoffe im Kreislauf gehalten und unnötige Abfälle vermieden werden", sind sich KEM-Manager Lukas Molzbichler und Amtsleiter David Gräfischer einig.
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