Serienauftakt: Desolate Straßen
Villachs "Rumpelpisten" im Visier
- Die Siedlerstraße in Lind hatte bestimmt schon bessere Zeiten.
- Foto: MeinBezirk.at
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9,5 Millionen Euro hat die Stadt Villach heuer für Straßen im Budget. Vieles wird umgesetzt, einiges muss warten. MeinBezirk.at hat den desolatesten Asphalt der Draustadt im Blick.
VILLACH, VILLACH LAND. Zum Auftakt unserer neuen Brennpunkt-Serie "Desolate Straßen" nehmen wir den Villacher Asphalt etwas genauer unter die Lupe. Unsere Leserinnen und Leser haben uns etwa mit Fotos der Siedlerstraße in Lind, Meister-Friedrich-Straße in der Perau, Millesisstraße in Völkendorf, äußeren Italienerstraße sowie vom Ackerweg und der St.-Josef-Straße in den Auen versorgt, die davon zeugen, dass neuer Asphalt an vielen Stellen kein Fehler wäre. "Die Millesistraße ist heuer im Bauprogramm. In der Siedlerstraße sind noch Fernwärmegrabarbeiten ausständig. In der Italienerstraße ist eine Sanierung erst im Zuge des Projekts 'EUROPAN Westbahnhof' sinnvoll", erfährt MeinBezirk.at aus dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Villach. Auch die Sanierungen der übrigen Straßen seien im mittelfristigen Bauprogramm enthalten:
- Auch die Meister-Friedrich-Straße in der Perau ist eine "Rumpelpiste".
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"Frage des Budgets"
"Aufgrund der derzeitigen budgetären Situation kann ein genauer Termin für die Straßenbaumaßnahmen aktuell nicht bekannt gegeben werden. Kleinflächige Ausbesserungen erfolgen natürlich im Rahmen der Straßenerhaltung." Ob aus budgetären Gründen eher Löcher gestopft oder ganze Abschnitte von Gemeindestraßen erneuert werden? "Es wird hier nach einem Plan vorgegangen und dann für das jeweilige Jahr budgetiert. Die großen Straßen- oder Instandhaltungsprojekte sind dann fix eingeplant. Die im Vorjahr angeschaffte Asphalt-Recyclingmaschine der Stadt kommt unter anderem dort zum Einsatz, wo durch die Witterung Schäden entstanden sind, Stichwort: Frostaufbrüche. Die Stadt beurteilt natürlich laufend, wo eine kurzfristige Maßnahme reicht und in welchen Fällen eine Straße saniert werden muss."
- Die St.-Josef-Straße in den Auen ist ebenfalls sanierungsbedürftig.
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"9,5 Millionen im Budget"
2025 hat die Stadt Villach in etwa 9,5 Millionen Euro für Straßenbauten im Budget: "Davon sind 6 Millionen Euro für die Kasernenzufahrt in der Fellach (hier entsteht Villachs neue Großkaserne, Anm.) reserviert und 3,5 Millionen für Instandsetzungen und Sanierungen. Förderungen bekommen wir dafür keine!"
- Auch dem Ackerweg (Auen) geht es nicht viel besser.
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Viele Projekte laufen
Im Frühling nimmt die Stadt Villach neben der genannten Millesisstraße (Generalsanierung, Anm.) viele weitere Straßenabschnitte in Angriff:
- Straßensanierung Grubenweg
- Stützmauern von Schmidweg, Rennsteiner Straße und Purtscheller Straße
- Sanierung von Zauchnerbach-Brücke und Oberschütt-Durchlass
- Dünnschichtdecken Goritschacher Weg, Muldenweg, Schilfweg, Marzabottostraße
- Möltschacher Weg, Molzenfeldweg – Bachlerteichweg
- Pogöriacher Straße Nr. 13 – St. Martiner Straße
- Landskroner-Siedler-Straße – Steinbruchstraße – Mozartweg
- E.-v.-Behring-Straße – Ossiacher Zeile – Friedensstraße
- Wobischstraße gesamt
"Nur geringer Anteil rumpelt"
Die Stadt Villach hat übrigens ausgebaute Straßen mit einer Länge von etwa 340 km Länge und unbefestigte Wege (Feldwege, Forstwege, etc.) von circa 120 km. "Es hat sich herausgestellt, dass bei genauerer Betrachtung nur ein geringer Anteil des untergeordneten Straßennetzes eine schlechte Bewertung aufweist. Auch ist anzumerken, dass es sich dabei hauptsächlich um kürzere Streckenabschnitte in Wohngebieten außerhalb der Innenstadt handelt. Beispiele: Goritschacher Weg und Muldenweg. Diese werden noch heuer saniert."
- Der Villacher Hauptplatz wird übrigens in wenigen Wochen frisch gepflastert. Hier werden gerade sechs weitere Schwammstadtbäume eingepflanzt sowie Glasfaser- und Fernwärmeleitungen verlegt.
- Foto: MeinBezirk.at
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"Rumpelpisten" gesucht
In den nächsten Ausgaben von MeinBezirk und online auf MeinBezirk.at widmen wir uns ausführlich dem Asphalt im Bezirk Villach Land. Sie kennen Straßen, die dringend erneuert werden sollten? Senden Sie uns "Ihre" "Rumpelpiste" inklusive Foto per E-Mail an peter.kleinrath@meinbezirk.at. Wir nehmen uns der Sache gerne an!
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