Wer tritt an und wer nicht?
Wiederwahl – Bürgermeister im Fokus
- Was sagen die BürgermeisterInnen in der Region zu den anstehenden Wahlen und wer tritt nochmal an?
- Foto: Canva/Gemeinden
- hochgeladen von Chiara Kresse
Im Februar 2027 starten die Gemeinderatswahlen in Kärnten. Welche amtierenden BürgermeisterInnen in unserem Bezirk nochmals antreten und welche Rolle Social Media in den Gemeinde spielt, hat MeinBezirk.at erfahren.
Neben der Frage, ob die BürgermeisterInnen aus dem Bezirk nochmals antreten wollen, haben wir sie auch über ihre Social-Media-Nutzung gesprochen.
Maximilian Linder, Afritz am See
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, ich trete im Feber 2027 zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl an. Grund dafür ist, dass ich mit voller Begeisterung bei der Arbeit bin und diese gerne fortführen möchte.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Mein Zugang zu Social Media ist, dass ich auf Facebook die Veranstaltungen, die ich besuche, und auch einige schöne Erlebnisse als Bürgermeister teile. Ich vermeide es aber, politische Diskussionen über diese Plattformen zu führen. Unsere Bürger im Ort erreiche ich mit unserer Gemeinde-App über die wir informieren und Neuigkeiten posten.“
Reinhard Antolitsch, Arnoldstein
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Diese Frage werde ich zu gegebener Zeit beantworten.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Zum Thema Social Media habe ich eigentlich einen positiven Zugang und zusätzlich habe ich im Laufe meiner Funktionsperiode einige Bereiche unserer Gemeindearbeit auf „digitale Beine“ gestellt. Selbstverständlich haben wir als Gemeinde nicht nur eine neu gestaltete Homepage und eine „MüllApp“, sondern auch einen Facebook- und Instagram-Account über die wir unsere Themen kommunizieren. Privat habe ich einen Facebook-Account, den ich ausschließlich für Berichte über Veranstaltungen in meiner Gemeinde benutze.“
Gerald Ebner, Arriach
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, ich werde mich erneut der Wahl stellen. Ich habe ein sehr gutes Team in der Verwaltung sowie in meiner Fraktion, und es ist uns gelungen, mit allen Fraktionen parteiübergreifend und sachpolitisch zu arbeiten. Deshalb habe ich mich entschlossen, wenn es gewünscht ist, diese Arbeit fortzusetzen.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich selbst bin im Umgang mit Social Media eher zurückhaltend, da es eine sehr zeitaufwendige Aufgabe ist. In der Gemeindeverwaltung nutzen wir jedoch alle wichtigen Kanäle wie WhatsApp, Facebook, unsere Homepage sowie über, Push-Nachrichten.“
Christian Hecher, Bad Bleiberg
Treten Sie nächstes Jahr nochmal an?
Ich werde erneut kandidieren. Als jüngster Bürgermeister (seit 2015) im Bezirk sehe ich meine Aufgaben noch nicht als erfüllt. Vielmehr möchte ich Projekte weiter vorantreiben, um die Lebensqualität für Jung und Alt nachhaltig zu steigern.
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
In der Kommunikation setze ich bewusst auf einen breiten Mix: So nutze ich soziale Medien wie Facebook und Instagram sowie unsere Gemeinde-App als wichtige Sprachrohre. Dennoch bleibt für mich gerade im ländlichen Raum das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen.
Michaela Oberlassnig, Feld am See
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, seit fünf Jahren bin ich Bürgermeisterin von Feld am See und diese Aufgabe erfüllt mich immer wieder mit Freude und auch Stolz.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Als Bürgermeisterin habe ich eine rein informelle Seite auf Telegram ins Leben gerufen, außerdem bediene ich privat Instagram, Facebook und WhatsApp. Vor einiger Zeit hat jemand im Gasthaus zu mir gesagt: ‚Wow, die Bürgermeisterin ist auf Snapchat.‘ Angefangen hat das, weil ich so fast täglich mit meinen mittlerweile zum Teil erwachsenen Kindern und Neffen in Kontakt sein kann. Da werden zwar keine politischen Inhalte vermittelt, aber Einblicke in den Alltag.“
Josef Haller, Ferndorf
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, auf Grund der starken Unterstützung durch meine Partei, die mir Rückhalt gibt, der Freude an der Arbeit für unsere Gemeinde sowie des großen Vertrauens, das mir viele Bürger entgegenbringen.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich befürworte die Verwendung diverser Social-Media-Kanäle und nutze diese auch als zeitgemäßes Informations- und Kommunikationsmittel. Im Vordergrund steht für mich jedoch weiterhin der persönliche Kontakt. Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist durch nichts zu ersetzen, und damit bin ich stets gut gefahren.“
Foto: Gemeinde Ferndorf
Christian Poglitsch, Finkenstein
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, ich plane, bei der Gemeinderatswahl im Februar 2027 erneut anzutreten. Ich arbeite sehr gerne für unsere Gemeinde und ihre Menschen und habe große Freude daran, Entwicklungen aktiv mitzugestalten und Dinge voranzubringen.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich selbst bin auf Instagram und Facebook präsent, ebenso wie die Gemeindeverwaltung. Diese Plattformen ermöglichen es, Informationen rasch und unkompliziert zu teilen und Menschen direkt zu erreichen. Wir versuchen, über unsere Social-Media-Kanäle regelmäßig relevante Inhalte zu veröffentlichen und so auch jene Generationen anzusprechen, die ihre Informationen vor allem online beziehen. Gleichzeitig ist mir der persönliche Kontakt sehr wichtig.“
Gerhard Altziebler, Fresach
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, weil wir in den letzten zehn Jahren viel für Fresach umgesetzt haben bzw. umsetzen konnten. Diesen erfolgreichen Weg möchte ich gemeinsam mit allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und unseren tollen Mitarbeitern fortsetzen.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich benutze es eher wenig. Die Bürger im Ort versuche ich immer noch klassisch über den persönlichen Kontakt zu erreichen.“
Michael Schnabl, Hohenthurn
Treten Sie nächstes Jahr nochmal an?
„Bei uns wird dieses Thema zunächst in den zuständigen Gremien ausführlich besprochen. Schließlich haben wir noch ein ganzes Jahr Zeit, und bislang stand es noch nicht auf der Agenda. In den kommenden Wochen wird sich daher zeigen, ob wir erneut antreten oder andere Wege einschlagen werden.“
Manuel Müller, Paternion
Treten Sie nächstes Jahr nochmal an?
„Ja, ich werde im nächsten Jahr wieder zur Wahl antreten. Ich bin aktuell sieben Jahre im Amt, habe in dieser Zeit bereits einige Herausforderungen bewältigt und möchte mich weiterhin mit Herz und Leidenschaft zur Verfügung stellen.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Social Media bietet enorme Möglichkeiten zur Vernetzung. Wie jedes Werkzeug kann man es aber für positive wie auch negative Absichten verwenden. Persönlich nutze ich es, als Sprachrohr und für Vernetzung. Bewusst möchte ich positive Informationen vermitteln und empfangen.“
Franz Richau, Rosegg
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Die Entscheidungen fallen im Sommer 2026. Wenn es die Gesundheit zulässt, gerne noch einmal.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich arbeite mit Teilen aus Social Media und nutze dies auch manchmal als Sprachrohr und Info-Quelle. Die Bürger im Ort erreiche ich über Facebook, WhatsApp und normale Medien.“
Guntram Perdacher, St. Jakob im Rosental
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Die Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Wir werden dies gemeinschaftlich in den Gremien in den nächsten Monaten beraten.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich selbst nutze Social Media nicht aktiv. Wir haben uns als Gemeinde bewusst dagegen entschieden und setzen stattdessen auf die Cities-App, wo wir unsere Informationen gezielt und nachvollziehbar verbreiten. Mir ist wichtig, dass wir miteinander reden und nicht übereinander – deshalb bin ich auch direkt erreichbar.“
Hans Jörg Kerschbaumer, Stockenboi
Treten Sie nächstes Jahr nochmal an?
„Mein Team entscheidet in den nächsten Monaten. Ich sehe allerdings Verwaltungsvereinfachungen, Auflagenreduktionen und Novellierungen kritisch, da sie die Autonomie der Gemeinden einschränken könnten. Eingriffe von Bund und Land in Bereiche wie Widmungen oder Naturschutz empfinde ich als problematisch.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich bin persönlich nicht auf Facebook, Instagram & Co. Präsent. Ich bin ein Bürgermeister zum Anfassen und für alle Bürger persönlich da.“
Klaus Glanznig, Treffen
Was geben Sie ihrem Nachfolger/Nachfolgerin mit auf den Weg?
„Ich lege am 30. April mein Bürgermeisteramt zurück und übergebe es meinem Freund und 1. Vizebürgermeister Andreas Fillei. Er hat mein vollstes Vertrauen, dass er unsere lebens- und liebenswerte Gemeinde, die auf einem sehr starken Fundament steht, mit Herzblut, Einsatzfreude und Menschlichkeit führen wird.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Social Media nutzen wir als Gemeinde im Bereich Facebook und Instagram. Anzumerken ist, dass ich sehr bemüht bin im täglichen Miteinander und besonders auch mit der Jugend im regelmäßigen Dialog bin. Die Manipulationsmöglichkeiten über die verschiedensten Plattformen und die dazugehörende KI sind für die Möglichkeiten, Menschen zu beeinflussen, sicher ein großes Problem. Viele Menschen verlernen in diesem Zusammenhang, miteinander zu reden und Probleme zu lösen – sondern verstecken sich anonym hinter Pseudonymen.“
Margit Heissenberger, Velden
Ferdinand Vouk hat mit Anfang März sein Amt als Bürgermeister zurückgelegt. Am 24. März wurde Margit Heissenberger offiziell als seine Nachfolgerin angelobt. „Kontinuität und Zusammenarbeit sind für mich wichtige Punkte, die ich auch weiterhin forcieren werde. Vor allem der Bürgerdialog und Austausch mit den unterschiedlichsten Generationen ist dabei enorm wichtig und das vor allem auch in persönlicher Hinsicht.“
Günther Albel, Villach
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ja, ich bin mit Begeisterung Bürgermeister, ich brenne für diesen Job. In der zu Ende gehenden Amtsperiode wurde in Villach extrem viel umgesetzt. Da möchte ich anknüpfen.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Man kann es sich als Bürgermeister nicht mehr erlauben, Social Media zu ignorieren. Die digitale Kommunikation ist also mittlerweile die Basis, um möglichst vielen Menschen zu sagen, was in Villach passiert – und warum. Ich erkläre in Videos politische Abläufe und Entscheidungen, die Villachs Gemeinderat beschlossen hat. Als Plattformen nutze ich Facebook, Instagram, Tiktok und seit Kurzem auch einen Podcast.“
Harald Haberle, Weißenstein
Treten Sie nächstes Jahr nochmal an?
„Ich habe mich entschieden, in der nächsten Wahl wieder anzutreten. Voraussetzung ist die im April stattfindende Mitgliederversammlung, in der ich meine Beweggründe zur Kandidatur zur Abstimmung bringen werde.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Ich werde es weiterhin verwenden, da dieses Medium, wenn es verantwortungsvoll genutzt wird, eine gute Möglichkeit zur Information der Bevölkerung ermöglicht. Vor allem die jüngere Generation erreicht man so. Das persönliche Gespräch ist mir aber wichtig, um die Meinungen aller Generationen persönlich zu erhalten.“
Doris Liposchek, Wernberg
Treten Sie nächstes Jahr noch mal an?
„Ich bin seit 2021 Bürgermeisterin der Gemeinde Wernberg. Dieses Amt bereitet mir nach wie vor jeden Tag aufs Neue große Freude. Deshalb möchte ich – den Rückhalt meiner Partei vorausgesetzt – erneut für das verantwortungsvolle Amt der Bürgermeisterin kandidieren.“
Welchen Zugang haben Sie zu Social Media?
„Soziale Netzwerke bergen viele Gefahren. Dennoch bieten soziale Medien gerade für Politiker eine große Chance, direkt mit den Bürgern in Kontakt zu treten, sie aus erster Hand zu informieren und mit ihnen zu interagieren. Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram sind für uns wichtige Informationsplattformen, über die wir schnell und direkt kommunizieren können.“
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