Hebammenzentrum bis Ende 2016 gesichert

LR Christopher Drexler und Vize-Bgm. Waler Gaich mit den Damen des Voitsberger Hebammenzentrums.
  • LR Christopher Drexler und Vize-Bgm. Waler Gaich mit den Damen des Voitsberger Hebammenzentrums.
  • Foto: Cescutti
  • hochgeladen von Harald Almer

Die Damen des Voitsberger Hebammenzentrums haben eine harte Zeit hinter sich. Obwohl das Zentrum von werdenden Müttern gerne in Anspruch genommen wird, weil es ja keine Gebärstation im LKH Voitsberg mehr gibt, warteten Christine Gantschnigg und ihre Kolleginnen monatelang, ob das Land Steiermark den Weiterbestand mit Subventionen absichert. Nach einem Gespräch vor gut zwei Monaten mit LR Christopher Drexler evaluierte der Gesundheitsfonds Steiermark unter der Leitung von Harald Gaugg das Zentrum, am Freitag offenbarte Drexler der Belegschaft in Voitsberg das erfreuliche Ergebnis.
"Das Ergebnis war durchaus positiv, kleine Adaptierungen sind nötig", sagte Drexler. Das Hebammenzentrum ist vorerst einmal bis Ende 2016 gesichert. "Das dieses Zentrum in der Steiermark einmalig ist, werden wir weitere Beobachtungen vornehmen, ob dieses Modell auf die ganze Steiermark umzulegen ist", sagt Gaugg. "Wir haben vor allem die Qualität und die Kundenzufriedenheit evaluiert, das Echo war sehr positiv. Die Damen in Voitsberg machen eine sehr gute Arbeit." Laut Drexler wird die Förderung aus dem Gesundheitsfonds auf 145.000 Euro erhöht. "Ich habe auch die liebevolle Ausstattung registriert, das Hebammen-Team ist wirklich mit viel Herzblut bei der Sache", so Drexler.
Gantschnigg fiel am Freitag ein Felsbrocken vom Herzen. "Ich bin sehr froh darüber, dass unser Hebammenzentrum nicht nur abgesichert ist, sondern dass wir auch die Öffnungszeiten ab April erweitern können. Wir haben jetzt monatelang gezittert und uns schon alle möglichen Szenarien überlegt. Umso glücklicher sind wir jetzt, dass wir in der gewohnten Qualität und mit viel Freude weiterarbeiten können."
Die neuen genauen Öffnungszeiten sind noch nicht fixiert, aber das Zentrum wird ab April wahrscheinlich fünf Mal pro Woche geöffnet sein. Gantschnigg will auch zwei Termine am Nachmittag anbieten, um vor allem den berufstätigen schwangeren Frauen entgegenkommen zu können. "Seit Februar ist ein Hebammengespräch auch für den Mutter-Kind-Pass verpflichtend und dieses werden wir in Voitsberg auch anbieten", so Gantschnigg.
Auch Vize-Bgm. Walter Gaich war begeistert. "Drexler war für uns immer ein guter Stützpunkt für unsere Anliegen." Danach traf sich der Landesrat im Voitsberger Rathaus mit Bgm. Ernst Meixner und Vertretern des Vereins "Schützt kleines Leben". Zusammenfassend wurde festgehalten, dass der Bestand des LKH gesichert ist. "Wir hoffen, dass das so bleibt. Es ist sicher auch eine frohe Botschaft für alle, die sich in den letzten jahren nicht nur für den Erhalt der Geburtenstation, sondern vor allem dabei auch für den Erhalt des LKH eingesetzt haben", so Meixner.

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