Beide Plätze bleiben erhalten
Fußballklubs USV Mooskirchen und UFC Söding fusionieren
- In der Oberliga gab es für den USV Mooskirchen im Frühjahr viel zu feiern, jetzt fusioniert man mit Söding.
- Foto: USV Mooskirchen
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Paukenschlag in der weststeirischen Fußballszene. In dieser Woche beschlossen die beiden Fußballvereine USV Mooskirchen und UFC Söding die Fusion der beiden Klubs. Seit rund 15 Jahren wird im Nachwuchsbereich schon gemeinsam gearbeitet, jetzt will man den Fußballbetrieb in der Region langfristig absichern und gut aufstellen.
VOITSBERG. Die Fußballvereine USV Mooskirchen und UFC Söding beschlossen auf ihren Generalversammlungen in dieser Woche die Fusion. Seit rund 15 Jahren wird im Nachwuchsbereich schon gemeinsam gearbeitet, insbesondere über das Nachwuchszentrum Mittleres Kainachtal (NZMKT). Viele Spielerinnen und Spieler machten in dieser Struktur ihre fußballerischen Schritte.
Langjährige Zusammenarbeit
Aufbauend auf dieser Erfahrung wurden vor mehr als einem Jahr erste Gespräche über eine noch engere Zusammenarbeit geführt. Einen zusätzlichen Impuls brachte der gemeinsame Neujahrsempfang 2025. Seitdem wurde intensiv darüber gesprochen, wie ein gemeinsamer Weg künftig aussehen könnte. "Die langjährige Zusammenarbeit im Nachwuchs zeigt, dass wir gut zusammenarbeiten können. Jetzt wollen wir diesen erfolgreichen Weg weiterdenken und für die Zukunft absichern", erklärte Johann Trost, Obmann des USV Mooskirchen.
- Als Fusionsklub soll der Spielbetrieb langfristig abgesichert werden.
- Foto: USV Mooskirchen
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Auch Manuel Raudner, Obmann des UFC Söding, betont den regionalen Gedanken: "Für uns steht der Fußball im Mittelpunkt, vor allem stabile Bedingungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gemeinsam können wir mehr erreichen und Verantwortung für den Fußball in unserer Region übernehmen."
Team Strommer als Hauptsponsor
Der neue gemeinsame Weg soll, vorbehaltlich der weiteren Entscheidungen, unter dem Namen "Union Sport Verein Söding-Mooskirchen TEAM-Strommer" auftreten. Wichtig ist beiden Vereinen, dass es sich dabei um einen gemeinsamen Schritt auf Augenhöhe handelt und nicht um eine Übernahme. Der Platz in der Oberliga Mitte-West bleibt dem neuen Verein erhalten, aus der Gebietsliga zieht sich der Verein zurück. Dafür steigt eine neue zweite Kampfmannschaft in die 1. Klasse West ein und trägt ihre Heimspiele in Söding aus. Obmann ist Johann Trost, einer seiner Stellvertreter Manuel Raudner, eine neue Generalversammlung ist nicht mehr notwendig.
Weitere wichtige Punkte: Alle bestehenden Sportplätze und Anlagen bleiben bestehen. Jeder Standort wird weiterhin für Training, Spiele und das Vereinsleben genutzt. Durch die abgestimmte Nutzung der Sportstätten können Trainingszeiten besser koordiniert und bestehende Anlagen optimal zum Vorteil aller Mannschaften genutzt werden. Ein größerer Kader, mehr Trainerressourcen und eine bessere Organisation sorgen dafür, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb abgesichert ist. Klare Zuständigkeiten, gebündelte Kräfte und weniger Doppelstrukturen ermöglichen eine moderne, verlässliche und zukunftsorientierte Vereinsführung. Die Aufgaben im Verein werden fair verteilt, das Ehrenamt wird entlastet und bleibt attraktiv.
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