27.10.2017, 16:45 Uhr

Lipizzanerheimatball: Edler Tanz bis in den frühen Morgen

Die Teilnehmer der Kinderpolonaise "schossen den Vogel ab", die Gäste waren begeistert. (Foto: Lederer)

Kinderpolonaise, Walzerkönig, 20 schwarz-weiße Polonaise-Paare und ein edles Ambiente: Der Lipizzanerheimatball in Rosental.

Wenn sogar die Wiener Musikgruppe A-Life über das Ball-Ambiente in Rosental staunt, dann müssen Pierre und Andrea Gider mit ihrem Team vieles richtig gemacht haben. Der Lipizzanerheimatball sorgte für eine Reihe von Höhepunkten und als erstes tanzten sich die Kinder in die Herzen mehrerer hundert Ballgäste. Die Kinderpolonaise in Tracht "schoss den Vogel ab", wie es Organisator Gider formulierte. Aber auch das Trainingslager in Kroatien und die vielen Proben haben sich ausgezahlt, denn trotz verpatzter Generalprobe brillierten die 20 schwarz-weißen Tanzpaare mit komplizierten Hebefiguren und perfektem Taktgefühl. Einige Paare werden auch beim Casting für die Grazer Opern-Redoute antreten. Klar, sind sie doch perfekt vorbereitet.

Ehrengäste

Da gab es viel Applaus von den Ehrengästen wie LR Ursula Lackner, der zukünftigen Bundesrätin Elisabeth Grossmann, den Bürgermeistern Engelbert Köppel (Rosental), Kurt Riemer (Maria Lankowitz) und Helmut Linhart (Köflach) sowie Kurt Christof (Voitsberg) und Volksbank Steiermark-GF Regina Ovesny-Straka, die als Hauptsponsor den Ball auch eröffnete. Die Giders freuten sich besonders darüber, dass die Tanzfläche so gut gefüllt war. Sogar nach Mitternacht wurde eifrigst getanzt. "Beim Katerfrühstück um 3 Uhr waren noch gut 100 Gäste da, der harte Kern blieb bis kurz vor 6 Uhr früh", lächelte Pierre Gider. In der Zigarren-Lounge gab es fast karibische Temperaturen, passend zu Rum und Whisky. Den Titel des Walzerkönigs eroberte Thomas Zettl gegenüber 20 andere Konkurrenten. "Auf ihn warten schon die ersten Einladungen in der Saison 2017/18", weiß Gider.
Der Dresscode, der im Vorfeld für etwas Aufregung sorgte, wurde gut eingehalten. "Ein Prozent schlupfte uns durch, aber das geht gerade noch", sagte Gider. "Die Damen, die auf diese Weise auffielen, haben sich selbst keinen guten Dienst erweisen."

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