Videodreh
Kühe, Kameras und Bergpanorama - Volksbeat auf der Kemater Alm

Die gemalter Alm wurde kürzlich Schauplatz eines neuen Musikvideos.  | Foto: Volksbeat
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  • Die gemalter Alm wurde kürzlich Schauplatz eines neuen Musikvideos.
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Vor der beeindruckenden Kulisse der Kemater Alm entstand das Musikvideo zum neuen Volksbeat Song „Für Tirol und für die Berge“. 

KEMATEN. Es war ein Vormittag ganz im Zeichen der Musik. Hoch über dem Inntal wurde auf der Kemater Alm nicht gewandert oder gefeiert, sondern Szene für Szene am neuen Musikvideo von Volksbeat gearbeitet. Gemeinsam mit Stephan Erler von Melody Intersound und seiner Frau nahm die Band den Song „Für Tirol und für die Berge“ auf. Zwischen Kamera, Drohne und mehreren Anläufen entstand dabei ein Video, das nicht nur die Tiroler Bergwelt zeigt, sondern auch die enge Verbundenheit der Musiker mit ihrer Heimat widerspiegelt.

Die Kulisse

Dass die Wahl auf die Kemater Alm fiel, war kein Zufall. Dominik Vettori, besser bekannt als Vetzi, stammt aus Götzens und verbringt immer wieder Zeit auf der Alm. Gemeinsam mit den anderen Bandmitgliedern Dominic Schmalzl und Tobias Biechl lernte er den Wirt kennen. Die Musiker kehrten regelmäßig dort ein und spielten auch bei Hochzeiten auf der Alm. Schon lange empfanden sie die Landschaft als typisches Bild für Tirol und die Alpenwelt.

Auch der Wirt brachte die Idee eines Musikvideodrehs immer wieder ins Gespräch. Erst vor Kurzem diente die Kemater Alm bereits als Drehort für den Netflix Film „Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten“.

Start für Netflix Film in der "Traumkulisse Kemater Alm"

Als schließlich der Song „Für Tirol und für die Berge“ entstand und ein Musikvideo geplant wurde, lag die Entscheidung dort zu drehen nahe. Neben der eindrucksvollen Bergkulisse sprachen auch die herzliche Atmosphäre und die Gastfreundschaft der Alm für den Drehort.

Die Berge stehen für die Band sinnbildlich für Tirol.  | Foto: Volksbeat
  • Die Berge stehen für die Band sinnbildlich für Tirol.
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Hinter der Kamera

Für das fertige Musikvideo brauchte es weit mehr als nur schöne Bilder. Gedreht wurde einen ganzen Vormittag lang, bevor die drei Musiker am Abend bereits wieder den nächsten Auftritt absolvierten. Stephan Erler und seine Frau übernahmen dabei Kamera und Ton. Zum Einsatz kamen unter anderem eine professionelle Filmkamera und eine Drohne.

Obwohl Volksbeat bereits mehrere Musikvideos produziert hat und mit den Abläufen vertraut ist, unterscheidet sich ein Videodreh deutlich von einem Liveauftritt. Vor der Kamera muss jede Bewegung exakt zur Musik passen. Sobald ein Text vergessen wird, eine Position nicht stimmt oder eine Gitarrensaite reißt, beginnt die Szene erneut. So kommt es vor, dass derselbe Song während eines Drehs bis zu 30 Mal gespielt wird.

Dabei hilft die Zusammenarbeit mit Stephan Erler, der auch die CD Produktion und den Tonschnitt begleitet. Er kennt den Song bis ins Detail und weiß genau, welche Bilder zu welcher Passage passen.

Stepfan Erler von Melody Intersound war für die Produktion verantwortlich.  | Foto: Volksbeat
  • Stepfan Erler von Melody Intersound war für die Produktion verantwortlich.
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Kleine Hürden

Nicht nur die Technik entscheidet über einen gelungenen Dreh. Auch das Wetter muss mitspielen. Regen oder Nebel hätten die Aufnahmen verschoben. Auf der Kemater Alm zeigte sich der Himmel jedoch von seiner besten Seite.

Für eine unerwartete Herausforderung sorgten stattdessen die Kühe auf den Weiden. Vetzi begegnet den Tieren mit großem Respekt und fühlte sich in ihrer Nähe nicht besonders wohl. Deshalb musste für einzelne Szenen auch der Standort gewechselt werden.

Die Kühe wurden zu einer etwas anderen Herausforderung. | Foto: Volksbeat
  • Die Kühe wurden zu einer etwas anderen Herausforderung.
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Zurück zum Ursprung

Für Volksbeat ist die Kemater Alm mehr als eine schöne Filmkulisse. Sie steht für die Tiroler Bergwelt und zugleich für den eigenen musikalischen Weg. Die drei Musiker begannen mit Volksmusik und ländlicher Musik, bevor sie sich in den vergangenen Jahren verstärkt dem Schlager widmeten. Mit „Für Tirol und für die Berge“ möchten sie nun bewusst wieder an diese Wurzeln anknüpfen.

Die Heimat spielt dabei eine zentrale Rolle. Tobias beschreibt dieses Gefühl so: „ Wir spielen fast 120 Mal im Jahr und kommen viel herum., da ist es schön wieder mal Heim zu kommen. Denn Daheim ist es einfach am schönsten“. Der neue Song ist damit nicht nur eine Hommage an Tirol, sondern auch ein musikalisches Bekenntnis zu jener Landschaft, mit der sich die drei Musiker seit jeher verbunden fühlen.

Über die Band

Entstanden ist Volksbeat rund um die Coronazeit. Seither stehen Dominic Schmalzl, Dominik Vettori und Tobias Biechl gemeinsam auf der Bühne und haben sich in Westösterreich mit Schlager, Partymusik und traditioneller Volksmusik einen Namen gemacht. In den vergangenen fünf Jahren absolvierten sie mehr als 600 Auftritte im In und Ausland. Neben Konzerten in Österreich führte sie ihre Musik unter anderem nach Deutschland, Frankreich, Italien, in die Schweiz und nach Estland.

Obwohl die Musik einen großen Teil ihres Alltags einnimmt und sie jährlich rund 120 Auftritte absolvieren, gehen alle drei zusätzlich einem Beruf nach. Dominic Schmalzl arbeitet als Mechaniker, Dominik Vettori als Innendienstmitarbeiter im Sanitärhandel und Tobias Biechl als Versicherungsvertreter. Der Wechsel zwischen Werkstatt, Büro, Kundenterminen und Bühne bildet einen spannenden Kontrast zu ihrem musikalischen Alltag. Mit ihrem neuen Song „Für Tirol und für die Berge“ schlagen sie nun bewusst wieder die Brücke zu ihren musikalischen Anfängen in der Volksmusik.

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