Klangkollektiv
Ein neues Orchester auf der Wieden

Orchester-Leiter Norbert Täubl hat sich der Wiener Klassik verschrieben.
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  • Foto: Maximilian Spitzauer
  • hochgeladen von Sophie Alena

Norbert Täubl war 40 Jahre lang in verschiedenen Orchestern tätig. Nun hat er sein eigenes gegründet.

WIEDEN. Wer denkt, dass klassische Musik verstaubt ist, der irrt gewaltig. Und Norbert Täubl überzeugt gerne vom Gegenteil. Gemeinsam mit Kollegen und Freunden gründete er das Orchester "Klangkollektiv" – am 24. Oktober feiern sie im Konzerthaus Premiere.

Doch eine Musikstadt wie Wien ist voll von Orchestern. Was also unterscheidet das Klangkollektiv von anderen? "Unser Leitmotiv lautet: Musik ohne Grenzen", erklärt Täubl. "Wir sind eine bunt gemischte Truppe aus Studenten und älteren Musikern, aus den unterschiedlichsten Ländern, mit unterschiedlichem Background. Außerdem bewegen wir uns abseits von den Profi-Orchestern – wir wollen zum Beispiel auch in der Vorstadt spielen. Nicht nur in den klassischen Häusern. Die Klassik öffnet sich." Wichtig ist dem Klangkollektiv auch der soziale Aspekt.

Schon beim Eröffnungskonzert wird es 150 Freikarten für soziale Organisationen geben. "Das wollen wir auch später beibehalten", so Täubl. "Denn jeder soll eine Chance auf Kultur haben!" Ebenso soll "Barrierefreiheit" herrschen, was den Dresscode betrifft. "Bei uns kann man auch ganz leger kommen."

Das Klangkollektiv: Eine harmonische Truppe

Die Idee, ein Orchester zu gründen, kam dem 61-Jährigen in einer Stammtischrunde im Wirtshaus. "Wir haben gesagt, das wäre doch eine nette Idee und so ging das weiter", lacht er. Und es macht Spaß – das sieht man Täubl an, wenn er über seine Leidenschaft spricht. "Ich liebe die Musik. Das fing schon zu Hause in Mariazell an", erinnert er sich. "Dort gab es viel Wald – und zwei Musikkapellen", erzählt er schmunzelnd.

Mit dem Klangkollektiv hat er sich heute auf die Wiener Klassik konzentriert. "Ich liebe Schubert und Haydn. Wir spielen natürlich auch anderes. Aber der Fokus liegt eben auf der Klassik", so der Leiter.

Doch braucht Wien wirklich noch ein Orchester? "Braucht der Mensch Musik?", kontert Täubl und lächelt. Die Antwort ist klar.

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