Bezirksvertretungssitzung
Bekommt die Wieden eine "coole Straße"?

Was Neubau schon hat, will auch die Wieden: eine kühle Straße soll die Umgebungstemperatur um rund fünf Grad senken.
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  • Foto: ZOOMVP/MA19
  • hochgeladen von Barbara Schuster

Die Bezirksvertretung spricht sich für mehr Verkehrssicherheit auf Schulwegen und eine "coole Straße" aus.

WIEDEN. Die zunehmend heißen Sommertage sind eine große Belastung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Besonders Kinder, ältere Menschen und Haustiere leiden unter hohen Temperaturen.

Um dem entgegenzuwirken, hat der Bezirk in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung einen Antrag für eine "coole Straße" beschlossen. Dieses Pilot-Projekt gibt es seit letztem Jahr in der Zieglergasse im 7. Bezirk und wird derzeit auch in der Neubaugasse umgesetzt.

Mehr Bäume, Trinkbrunnen sowie Nebelstelen sollen die Umgebungstemperatur herabsenken. Zusätzliche Sitzgelegenheiten und ein Fahrverbot für Autos sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen.
Die Bezirksvertretung des 4. Bezirks wünscht sich das auch auf der Wieden und ersucht Vize-Bürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) um Unterstützung. Als dicht bebauter Innenstadtbezirk mit wenig Grünfläche soll eine "coole Straße" die Grätzelbewohner dazu einladen, sich auszuruhen, abzukühlen und zu erfrischen.

Sichere Schulwege

Gedanken macht man sich auf der Wieden auch um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen im Bezirk. Auf einigen Schulwegen müssen die Kinder gefährliche Kreuzungen queeren. Daher spricht sich die Bezirksvertretung für den vermehrten Einsatz von Schülerlotsen aus. Diese sollen etwa die Kreuzungen Wiedner Hauptstraße/Mayerhofgasse sowie Favoritenstraße/Theresianumgasse zu den Schulzeiten sichern.

Weiters soll der Zebrastreifen über die Favoritenstraße bei der Theresianumgasse für Fußgänger sicherer werden. Da die Stelle für viele Passanten unangenehm ist, soll die zuständige Magistratsabteilung 46 (Verkehrsorganisation) überprüfen, welche zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden können, um mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Kultur für alle

Nicht alle Bewohner im Bezirk können sich die Eintritte für Kulturstätten leisten. Vor allem für Familien sind die Preise für Museen oder Theatervorstellungen oft eine finanzielle Belastung.
Daher hat die Bezirksvertretung die Einführung einer "Wiedner Kulturcard" beschlossen.

Diese soll vergünstigte Eintritte im und um den vierten Bezirk ermöglichen. "Auf diesem Weg möchten wir einerseits den Wiednern Kultur in allen Facetten näherbringen. Andererseits sollen damit die Kulturinstitutionen im Bezirk gestärkt werden", so Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ).

Autor:

Barbara Schuster aus Wieden

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