Karlsplatz bis Matzleinsdorfer Platz
Radwegverbindung auf Wiedner Hauptstraße eingeweiht
- Bei der "Streckenprüfung" mit dabei, v.l.: Martin Blum (Radverkehrsbeauftragter), Stadträtin Ulli Sima (SPÖ), die Wiedner Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ), Neos-Klubobfrau Selma Arapović und Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne).
- Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Die Bauarbeiten auf der Wiedner Hauptstraße sind beendet, der Zwei-Richtung-Radweg verlängert. Nun kann man vom Karlsplatz bis zum Matzleinsdorfer Platz durchradeln. MeinBezirk hat die Strecke ausgetestet.
WIEN/WIEDEN/MARGARETEN. In den vergangenen Monaten werkelten Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter auf der Wiedner Hauptstraße. Der moderne Radweg auf der Wieden wurde Richtung Margareten verlängert und an das dort bestehende Radnetz angeschlossen. Mehr dazu liest du unten.
Die Lücke, die zuvor mehrmals zu gefährlichen Situationen geführt hat, ist geschlossen, das Projekt vollendet. Ob der Radweg nun wirklich einwandfrei funktioniert, wurde am Donnerstagvormittag, 9. Juli, ausprobiert. Unter anderem mit dabei: Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ), die Wiedner Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) und ihr Margaretner Amtskollege Michael Luxenberger (Grüne).
Radfahrer auf dem Gehsteig
Pünktlich um 9 Uhr stiegen sie am Karlsplatz aufs Rad, begleitet von einem Tross an Politikerinnen, Politiker, diversen Mitarbeitenden und MeinBezirk. Das sommerliche Wetter war perfekt zum In-die-Pedale-Steigen, die ersten Ampeln waren bald überstanden.
In gemächlicher Ruhe näherte sich die Reisegruppe dem jüngst vollendeten Abschnitt, der aus der Wiedner Hauptstraße eine zwei Kilometer lange, zusammenhängende Strecke macht. Ulli Sima erinnert sich an den Abschnitt vor dem Umbau: "Hier war es wahnsinnig eng. Radfahrer mussten zwischen parkenden Autos und Straßenbahnen herumschwenken."
Am sichersten sei es gewesen, verbotenerweise auf den Gehsteig zu fahren – oder den Abschnitt völlig zu meiden: "Ich freue mich, dass man nun von Anfang bis zum Ende durchfahren kann", so die Stadträtin.
Begrünung bei Gelegenheit
Die Probleme sind nun behoben. Auf dem von der Straße getrennten Zwei-Richtungs-Radweg fährt man sicher an der Engstelle vorbei und landet schließlich bei einer Ampel. Dort überquert der Radweg die Straße und schließt an den Ein-Richtung-Radweg an, der auf der Margaretner Seite bis zum Matzleinsdorfer Platz nach Favoriten führt.
- Wo einst eine Engstelle Radfahrerinnen und Radfahrer zu gefährlichen Manövern zwang, kann man nun problemlos vorbeistrampeln: Die Radweglücke ist geschlossen.
- Foto: Barbara Schuster/MeinBezirk
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Für die Wieden bedeutet die Verlängerung das Ende eines Projekts, das bereits vor Jahren gestartet ist. Ende 2024 wurde der Radweg auf der Wiedner Hauptstraße großspurig umgebaut, nun überschreitet er die Bezirksgrenze.
Die Wiedner Bezirksvorstehung hat die Verlängerung genutzt, den Bereich weiter zu verschönern: "Bäume wurden gepflanzt, Grünflächen geschaffen und neue Bänke und ein Trinkbrunnen errichtet", ist Halbwidl zufrieden. "Es ist mir wichtig, dass solche Projekte genutzt werden, den gesamten Straßenraum aufzuwerten."
Weniger als eine Viertelstunde
Wie gut betretbar der Zwei-Richtung-Radweg ist, merkt man, sobald man die besagte Querung befährt und in Margareten landet. Nunmehr muss man sich mit einem Ein-Richtung-Radweg zufriedengeben, der teils auf der Straße verläuft. Immerhin: Nun geht es vom Karlsplatz bis nach Matzleinsdorfer Platz ohne gefährliche Manöver.
- Der ebenso fertiggestellte Radweg im Margaretner Rudolf-Sallinger-Park schließt ein weiteres Grätzl an den Radweg an.
- Foto: BV 5
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Auch die Arbeiten auf Margaretner Seite wurden beendet. Parallel zum Anschluss an die Radstrecke im 4. Bezirk wurde der Radweg im Rudolf-Sallinger-Park ausgebaut. Somit ist ein weiteres Grätzl an die Wiedner Hauptstraße angebunden. "Der zweite Abschnitt des Radwegs auf der Wiedner Hauptstraße ist ein echter Gewinn für alle, die in Margareten mit dem Fahrrad unterwegs sind", ist sich der Margaretner Bezirksvorsteher sicher.
MeinBezirk hat die Zeit gestoppt: Es hat 14 Minuten und 20 Sekunden gebraucht, um vom Startpunkt am Karlsplatz die Grenze am Matzleinsdorfer Platz nach Favoriten zu überqueren. Kräftig in die Pedale getreten wurde nicht. Der nun durchziehende Radweg ist eine Bereicherung für jene, die mit dem Rad Richtung Innere Stadt fahren wollen.
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