Defibrillatoren für Wien
Herz-Sicherheitsnetz wird engmaschiger

BRG Pichelmayergasse: Mag. Carina Koppensteiner, Direktorin Mag. Margit Wochesländer, Harald Krenn (UNIQA Betreuer der Schule), UNIQA Regionalleiter Karl Enzinger (von links nach rechts)
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  • BRG Pichelmayergasse: Mag. Carina Koppensteiner, Direktorin Mag. Margit Wochesländer, Harald Krenn (UNIQA Betreuer der Schule), UNIQA Regionalleiter Karl Enzinger (von links nach rechts)
  • Foto: Uniqua
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Es gibt Notfälle, da zählen Sekunden. Kommt bei einem Herzstillstand in den ersten drei Minuten Hilfe mit Defibrillator (Defi) und Herzdruckmassage, überlebt der Patient zu 75 Prozent.

WIEN. UNIQA Stiftung und UNIQA Österreich unterstützen als Maßnahme der Gesundheitssicherung  den Ausbau des „Herz-Sicherheitsnetzes“ in Österreich.

Im vergangenen Jahr hat UNIQA die Defi-Aktion erfolgreich gestartet und österreichweit bereits die ersten 49 lebensrettenden Geräte in Kooperation mit dem Roten Kreuz im öffentlichen Raum installiert. Heuer werden weitere 50 Defis installiert.

Der Fokus liegt dabei auf Schulen und Schulzentren. Damit will UNIQA zwei Dinge erreichen: Das Herz-Sicherheitsnetz engmaschiger machen und gleichzeitig ganz gezielt junge Menschen mit dem Thema konfrontieren. In Wien stattet UNIQA 5 Schulen mit Defis aus und erreicht so rund 5600 Schülerinnen und Schüler.

Keine Angst vor erster Hilfe

Maschinen alleine retten kein Leben. Am wichtigsten bei Herzstillstand ist das beherzte Handeln der Helfer. Darum werden an jedem neuen Standort – d.h. an jeder Schule bzw. an jedem Schulzentrum – in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Schulungen angeboten. Europaweit liegt die Bereitschaft zur lebensrettenden Hilfe bei rund 60 Prozent. In Österreich geben hingegen nur 40 Prozent der Menschen an, helfen zu wollen.

Der Grund dafür ist jedoch meist nicht mangelnder Wille, sondern die Angst, etwas falsch zu machen. Unter dem Aktionsmotto „Denk Mut zum Leben retten. Denk UNIQA“ soll den Schülerinnen und Schülern diese Angst genommen werden. Denn wer sich mit der Herzdruckmassage vertraut gemacht hat, kann im Notfall tatsächlich anpacken und den Kampf gegen die Uhr aufnehmen. Eine telemetrische 24-Stunden-Überwachung der Defibrillatoren, die Wartung und das technische Update der Geräte sind sicher gestellt.

Autor:

Ernst Georg Berger aus Hernals

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