Comedian kommt nach Wien
Ingo Appelt teilt wieder aus

Kommt am 15. Juni in den Stadtsaal: Comedian Ingo Appelt will mit seinem Programm den Männern helfen.
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Der Comedian ist mit neuem Programm auf Tour. In der bz spricht er über unfähige Männer und Instagram.

WIEN. Wenn Ingo Appelt auf der Bühne steht, bleibt kein Auge trocken. Es gibt Kritiker, die meinen, er schlage seine "Opfer" verbal k. o. Sein Erfolg beruht vor allem darauf, dass Appelt die Grenzen des guten Geschmacks gerne ignoriert. Der Stand-up-Comedian sieht das gelassen: „Man kann über alles lachen, aber nicht mit jedem!“

Einer seiner gefürchteten Schenkelklopfer lautet etwa: „Wenn man sie auf den Kopf stellt, sieht sie aus, als würde sie lächeln!“ Im Vergleich mit anderen Witzen ist das noch eine Freundlichkeit. Sein Publikum liebt diese geschmacklichen Entgleisungen, die deutsche Bundeskanzlerin eher weniger. Seit mehr als 25 Jahren steht der gebürtige Essener auf der Bühne. Dorthin wollte er schon immer. „Schon als Kind habe ich mich verkleidet und Nachrichtensprecher imitiert“, erzählt Appelt. Der wirkliche Antrieb sei allerdings gewesen, seine Mutter und seine Schwester zum Lachen zu bringen. „Ich bin der Mädels-Entertainer“, sagt Appelt.

Der gelernte Maschinenschlosser war bereits früh politisch engagiert. Bis zu 28 Parodien von Politikern und Künstlern hatte er im Programm. "Heute kann ich froh sein, wenn das Publikum die Hälfte davon kennt." Der Brachial-Komiker benennt das Übel: „Es sind doch alle nur mehr auf Instagram, weil sie scharf auf Bestätigung von anderen sind.“ Er sei das natürlich ebenso. „Ich trete vor hunderten Leuten auf, aber wehe, einer sagt, ich sei schlecht!“, schmunzelt der Comedian.

Macho und Weichei

In seinem neuen Programm „Der Staats-Trainer!“ geht es um Männer. Denen möchte er „helfen“. Denn: Die Spezies Mann habe schon viel bessere Zeiten gesehen. „Wir können ja nichts mehr", sagt Appelt. Aus den Männern sei eine Mischung aus Macho und Weichei geworden. Mancher Mann möchte wohl auf Appelts Hilfe verzichten. Seine drei Kinder, darunter zwei Burschen, finden ihren Papa super: „Sie sind immer stolz, wenn sie mich im Fernsehen sehen können", sagt Appelt im bz-Talk.

Steile Karriere

Seinen ersten Auftritt hatte Appelt 1989 auf der Bundesjugendkonferenz der IG Metall, seit 1993 ist er hauptberuflicher Kabarattist. Viele Jahre war der heute 52-Jährige in der "RTL Samstag Nacht" und im "Quatsch Comedy Club" erfolgreich im Fernsehen zu sehen.

Kommt am 15. Juni in den Stadtsaal: Comedian Ingo Appelt will mit seinem Programm den Männern helfen.
Autor:

Hubertus Seidl aus Döbling

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