Internationale Spurensuche
Kroatischer Fisch trifft Sacher
- Kroatiens Botschafter Daniel Glunčić sieht das Leben in Wien als Geschenk.
- hochgeladen von Sabine Krammer
Kroatiens Botschafter Daniel Glunčić über das besondere Flair und die Vielfalt der Bundeshauptstadt.
WIEN. Mit rund 7,8 Millionen Nächtigungen im Rekordjahr 2019 ist Kroatien eines der Top-Ziele für den Urlaub der Österreicher und Wiener. „Auch wenn die Sprache eine unterschiedliche ist, so ist die Mentalität und der Alltag der Kroaten und der Wiener vergleichbar“, stellt Daniel Glunčić, Botschafter der Republik Kroatien in Österreich, fest. Die Wiener fühlen sich ebenso wohl wie die Kroaten.
Das bemerkt der Diplomat am besonderen Flair in Wien, am Genießen des Lebens und der in Wien vorherrschenden Vielfalt. Gleichzeitig verbindet die beiden Länder eine gemeinsame Geschichte, die sich auch in Wien an vielen Stellen zeigt: So befindet sich im Stephansdom das alte kroatische Wappen. Durch den Wegfall der Grenzen sind noch mehr Begegnungsmöglichkeiten geschaffen worden und die Freiheit das andere Land zu entdecken. Bereits rund 100.000 Menschen mit kroatischem Hintergrund haben sich in Österreich niedergelassen, davon rund ein Drittel in Wien.
Sprache ist wichtig
Die Wichtigkeit des Erlernens der kroatischen Sprache für Migranten ist für den Diplomaten eine Herzensangelegenheit: „Integration findet statt durch das Bekenntnis zur Stadt, in der ich lebe, aber auch durch die Pflege der Wurzeln, also der Sprache. Das führt zur individuellen Freiheit“, ist Glunčić überzeugt.
Deshalb führt er einen intensiven Dialog mit verschiedenen Behörden. Er ermutigt zum Sprachunterricht im kroatischen Kulturverein und lädt zur Zeugnisvergabe in die Botschaft. „Sprache ist der Träger der Geschichte und Kultur“, so der Botschafter und gibt ein Beispiel seines eigenen Sprachverständnis, indem er Deutsch sowohl mit einem Berliner, einem Tiroler oder einem Wiener Dialekt spricht: „Die Klangfärbung ist ein Zeichen der Hochachtung und des Respekts.“
Ausgesuchte Plätze
Um das imperiale Wien zu erleben, besucht der Diplomat immer wieder gerne das Palmenhaus oder das Hotel Sacher. Kulinarisch zieht es den Botschafter zu ausgesuchten Fischlokalen, wobei der Fisch fast immer direkt aus Kroatien kommt und dabei „schneller in Wien als in Zagreb ist“, so Glunčić scherzhaft.
Besonders wohl fühlt er sich aber dort, wo Menschen, Musik und Kultur sind: „Die Möglichkeit, dass Musik und Kunst für jedermann kostenlos bei den Bezirksfestivals zu konsumieren ist, fasziniert mich.“ Seine eigene Bandbreite im Bereich der Musik ist sehr groß und reicht von Klassik über Jazz bis zu House. „Um den Kopf frei zu bekommen höre ich Jazz in einem Jazzclub, im eigenen Garten oder mit Blick auf das Meer, rauche eine gute Zigarre und trinke einen Whiskey.“
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