Fördersystem
In Wien benötigt man noch Zeit beim "Kindergarten neu denken"
- Aus dem Büro von Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (Neos) gibt es noch keinen konkreten Start für das neue Fördersystem für Wiens Kindergärten. (Archiv)
- Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (Neos) hat angekündigt, dass ein neues Fördersystem für private Kindergärten gestaltet wird. MeinBezirk hat nachgefragt, wie der Stand der Dinge aussieht.
WIEN. Im Mai des heurigen Jahres hat der Stadtrechnungshof Kritik zur Finanzierung der städtischen und privaten Kindergärten von der MA 10 (Kindergärten) geäußert. Es fehlte an Daten aus mehreren Jahren. Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (Neos) reagierte bereits Anfang des Jahres und kündigte ein neues Fördersystems an, welches mit einer externen Firma gestaltet werden soll. MeinBezirk berichtete:
Monate später heißt es aus ihrem Büro gegenüber MeinBezirk, dass bereits "ein umfassender Prozess zur vollständigen Neuaufstellung des Fördersystems für private elementare Bildungseinrichtungen in Wien erfolgreich gestartet" sei.
Das ist der Plan
Den gesamten Prozess begleitet die externe Organisationsberatung "Malthus". Transparent, fair, tragfähig und steuerbar soll das System in Zukunft sein, heißt es. Außerdem soll das neue System den privaten Trägern Raum zur Planung geben und sie auf nachhaltig tragfähige Beine stellen, aber auch klare Ziele setzen, wie es aus dem Büro der Bildungsstadträtin heißt. Damit wiederholt man die Information, welche man bereits im Mai gegenüber MeinBezirk mitteilte.
- Ein Ziel ist es, die Herausforderungen im elementarpädagogischen Bereich fair zwischen städtischen und privaten Kindergärten aufzuteilen und künftige Schwierigkeiten gemeinsam zu bewältigen. (Symbolfoto)
- Foto: _Alicja_/Pixabay
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Das Ganze soll im Sinne der Verwaltung geschehen, sodass das System "bestens kontrollierbar und effizient steuerbar ist". Auf der Agenda stehe auch eine faire Verteilung der Herausforderungen im elementarpädagogischen Bereich zwischen städtischen und privaten Kindergärten. Hindernisse wünscht man in Zukunft gemeinsam zu stemmen.
Ziel sei es, mehr Inklusionsplätze zu schaffen und Kinder bestmöglich beim Spracherwerb zu unterstützen. Darüber hinaus sollen gemeinsame Mindeststandards festgelegt werden, die verbindlich im System verankert werden.
Starttermin noch ungewiss
Da das neue Fördersystem Teil des Reformprozesses "Kindergarten neu denken" ist, werden entsprechende Entscheidungen getroffen, heißt es. Doch ab wann greift das neue Fördersystem? "Diese Prozesse benötigen die notwendige Zeit, um eine fundierte und zukunftsorientierte Lösung sicherzustellen", lautet die Antwort auf die Frage, wann mit der Umsetzung voraussichtlich gestartet wird.
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