25.04.2016, 17:09 Uhr

Die (Land-)Jugend hat etwas zu sagen!

Improtheater mit Peter Strametz, Alexander Imhof und Anna Müller - Platz 3 ist der Erfolg daraus. (Foto: LJ)

Das JUFA Deutschlandsberg war auch Schauplatz für den Landesredewettbewerb bei der Landjugend. Katja Holler überzeugte die Jury.

DETUSCHLANDSBERG. Das zeigte sich beim Reden Landesentscheid am 23. April 2016 im Jugend- und Familiengästehaus Deutschlandsberg. In vier Wertungsklassen konnten Jugendliche ihr Redetalent vor externen JurorInnen beweisen. Die erfolgreichsten von ihnen dürfen sich nicht nur über Edelmetall freuen, sie haben sich auch für den Bundesentscheid Reden qualifiziert.

Aktuelle Themen beschäftigen die Jugend

Was die Jugendlichen beschäftigt zeigt sich besonders bei den vorbereiteten Reden. In den zwei Wertungsklassen „Vorbereitete Rede unter 18“ und „Vorbereitete Rede über 18“ präsentierten die Jugendlichen eine vier- bis sechsminütige Rede zu einem frei gewählten Thema. Hier zeigte sich, worüber sich die Jugend Gedanken macht: von TTIP über Wahlen und Ehrenamt bis hin zu unserer Umwelt und der Asylproblematik, auch junge Menschen beschäftigen sich mit solchen Themen.
Bei den vorbereiteten Reden unter 18 konnte Katja Holler (LJ Wildon, LJ Bezirk LB) mit ihrer Rede zum „Praktikumswahnsinn“ die Jury überzeugen und holte sich Landesgold. Christian Esterl (LJ Krakauebene, LJ Bezirk MU) und Theresa Schöngrundner (LJ Hartberg, LJ Bezirk HB) schafften es ebenso auf die Stockerlplätze.
Bei den über 18jährigen ging der Landessieg in die Gaal (LJ Bezirk KF) an Peter Kargl und seinen Ausführungen zur „Diagnose beziehungsunfähig“. Simone Köberl (LJ Paltental, LJ Bezirk LI) holte sich Silber, Platz 3 ging an Armin Haberl (LJ Koglhof, LJ Bezirk WZ).
Besonders spannend ging es bei der Spontanrede her. Hier haben die TeilnehmerInnen nur eine Minute Zeit, um sich zu einem gezogenen Thema eine zwei- bis vierminütige Rede zurechtzulegen. Im KO-System wird der Sieger ermittelt. Beeindruckend waren die Leistungen des Deutschlandsberger Redetalents Martin Koch, der sich zum Spontanrede-Landessieg redete. Ihm knapp geschlagen geben musste sich Michael Puster (LJ Glein-Rachau, LJ Bezirk KF). Bronze holte sich David Knapp (LJ St. Blasen, LJ Bezirk MU).
Für die jeweils zwei besten RednerInnen dieser Kategorien geht es von 14. bis 17. Juli nach Bezau in Vorarlberg zum Bundesentscheid Reden, bei dem sie sich mit den besten RednerInnen der anderen Bundesländer messen.


Kreative Adern kamen zum Vorschein

Kreativität war bei der heuer neu eingeführten Wertungsklasse „Neues Sprachrohr“ gefragt. Hier konnte man als Einzelperson, jedoch auch als Team mit bis zu vier Personen an den Start gehen. Neben dem Inhalt der Rede war hier die Präsentation entscheidend. Der Kreativität wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Von Powerpointpräsentationen über Gedichte, Lieder und Spontantheater war alles möglich.
Kreativitätsgold ging in den LJ Bezirk Murau an David und Florian Knapp und ihrer Darbietung zu „I am from Austria“. Platz 2 ging an die Voitsbergerin Lisa Kohlbacher und ihrem Gedicht zum Thema „Emanzipation – die heutige Frau“. Platz drei holten sich die Deutschlandsberger Alexander Imhof, Peter Strametz und Anna Müller mit ihrem Spontantheater zum Thema „Image der Landwirtschaft“.
Hier geht es für das erstplatzierte Team im Juli zum Bundesentscheid Reden nach Vorarlberg.
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