07.09.2016, 09:41 Uhr

"Die Wiesenegger" das ist ein Quartett mit extra viel Schwung

"Die Wiesenegger", das sind Cornelia und Matthias Waltl, Marion Paternusch aus Wies und Daniel Strametz aus Hollenegg. (Foto: Josef Fürbass)

Diesem flotten Quartett aus Wies und Hollenegg liegt die Volksmusik im Blut.

"Wiesenegger Musi", wie kommt es zu diesem eigenwilligen Namen? "Das ist eine Kombination aus den Ortsnamen Wies und Hollenegg, eben jene Gemeinden, aus denen wir kommen", erklärt Cornelia Waltl. Das Quartett im Steirerg'wand umfasst zwei Mädels und zwei Burschen, die ihre Instrumente in der Erzherzog Johann Musikschule in Wies von der Pike auf gelernt haben: Cornelia Waltl an der Harfe, ihr Bruder Matthias mit der Klarinette sowie Marion Paternusch ebenfalls an der Klarinette, sie kommen alle aus Wies - der Hollenegger im Quartett ist Daniel Strametz auf der Steirischen Harmonika.
"Unsere Partie gibt es jetzt seit 2012, das ist nämlich auf unserer Teufelsgeige verewigt, die Cornelia als Zweitinstrument spielt", erklärt Daniel, der das Instrument in einer damengerechten Leichtbauweise angefertigt hat. "Ich hab allerdings keinen Teufel drauf sondern eine Puppe namens Herzelinde", lacht Cornelia.

Allerlei Anlässe

Aus der Volkstanzgruppe St. Martin im Sulmtal entstanden, waren "Die Wiesenegger" zuerst als Trio u.a bei Geburtstagsfeiern und als Lichtmessgeiger unterwegs. Im Vorjahr ist Marion dazu gekommen. "Zwei Klarinetten klingen eben noch schöner", erklärt Marion, die mit Matthias außerdem in der Marktmusikkapelle Wies im Einsatz ist, Cornelia ist als Marketenderin ebenfalls dabei.


Volksmusik in Reinkultur

Das Repertoire des Quartetts umfasst die traditionelle Volksmusik vorwiegend im instrumentalen Bereich. Eines unserer Anfangs-Stücke ist z.B. die 'Pretuler-Polka' oder auch 'Radltruhen-Polka', wie sie in Kärnten heißt", so Cornelia. Für die Weihnachtsvorstellungen gibt es auch Landler und Walzer, harmonisch abgestimmt auf die instrumentale Besetzung. "Mit der echten Volksmusik sind wir halt aufgewachsen. Wir versuchen aber auch, Neues einzubauen", betont Matthias, der als organisatorisches Zugpferd immer wieder neue Stückl'n zum Ausprobieren vorschlägt. "Schließlich wollen wir bei diversen Anlässen auch so manchen Ohrwurm einbauen", erklärt Daniel. Im Rahmen der Steirischen Sänger- und Musikantentreffen ist das eine oder andere Stück von "Die Wiesenegger" auf Tonträger zu hören. "Heuer spielen wir auch bei der Barbarafeier der Knappschaft in St. Ulrich mit, nämlich am 3. Dezember beim Gasthaus Finsterl", so Marion. Das schönste für die vier jungen Leute: "Das ist der gemeinsame Spaß am Musizieren und dass man damit anderen Leuten auch noch Freude bereiten kann."
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