20.04.2016, 08:34 Uhr

Erster INNOZET Future Award vergeben

v.l.: Wissenschaftslandesrat Christopher Drexler, Neena Gupta-Biener (FH JOANNEUM) und INNOZET-Geschäftsführer Gerhard Zehetner. (Foto: INNOZET/geopho.com)
Tobelbad: INNOZET GmbH | Innovative Business-Konzepte von Studierenden wurden am INNOZET von Wissenschafts-landesrat Christopher Drexler ausgezeichnet. Der zum ersten Mal vergebene INNOZET Future Award ist mit 1.000 Euro dotiert.

Wir befinden uns im Jahr 2030. Die Zeiten, in denen leistungsstarke Autos ein Statussymbol sind, sind längst vorbei. Wie kann man als Hersteller genau solcher Autos verhindern, dass man in den wirtschaftlichen Ruin stürzt? Das war eine der Fragestellung, mit der sich die Teilnehmer des INNOZET Future Awards beschäftigt haben. Ihre Lösungen haben die Studierenden der FH JOANNEUM in Form von Postern dargestellt, von denen die besten am 13. April 2016 von Wissenschaftslandesrat Christopher Drexler am INNOZET Innovationszentrum für Innovation und Ethik in Tobelbad ausgezeichnet wurden.

Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen
„Eine zentrale Aufgabe der Hochschulen ist es“, so Christopher Drexler, „die Studierenden auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dies funktioniert dann am besten, wenn Hochschulen mit Unternehmen kooperieren. Außerdem werden dadurch Synergien gebündelt und der Standort Steiermark gestärkt.“

Nachhaltige Innovationen
Gerhard Zehetner, Geschäftsführer des INNOZET, vergab für die 3 Siegerprojekte 1.000 Euro Preisgeld und betonte: „Die Siegerprojekte zeigen ebenso wie die Unternehmen am INNOZET, dass erfolgsversprechende Businesspläne auch einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch erfüllen.“

„Out of the box“-Denken

Insgesamt 10 Gruppen zu je 6 bis 7 Studierenden bildeten den Teilnehmerkreis, sie alle absol-vieren derzeit den Studiengang Management internationale Geschäftsprozesse. Dozentin Neena Gupta-Biener: „Es war für die Studierenden eine große Herausforderung, die gesamten Überlegungen zu den Fallstudien auf nur einem Poster darzustellen. Die Ergebnisse spiegeln aber ein großes Maß an Kreativität wider und beweisen auch Kompetenz im ‚Out of the box'-Denken.“ Als gebürtige Inderin und Professorin für International Management, die in Indien, Deutschland und Großbritannien studiert und gearbeitet hat, brachte Gupta-Biener ihre internationale Erfahrung in die Fallstudien ein.

Die Poster waren 2 Wochen lang öffentlich am International Management Institute der FH JOANNEUM zugänglich und wurden von rund 200 Besuchern bewertet.

Preisträger und Projekte
1. Preis: Nadja Reiter, Emina Mesic, Selda Nedelko, Sophie Mlynar, Florian Thommann
Mit dem Slogan „Revolutionize Taste“ will das Team die Kunden von AFF - Asian Fusion Food in Graz in eine neue Geschmackswelt verführen – ohne lange Wartezeiten und abgestandenes Essen. Drei Schauküchen (Fleisch, Fisch und vegetarisch) sind ebenso Teil des Konzepts wie individuelle Serviceleistungen.

2. Preis: Julia Wetsching, Sophie Tauscher, Tobias Meier, Thomas Winter, Peter Roschitz, Laura Plessing, Endrit Luschtaku
„We change the way how people move“ hat dieses Team als Slogan für das Unternehmen Daimler gewählt, das damit im Jahre 2030 die Automobilindustrie von Grund auf verändern soll. Die Fahrzeuge sind innovativer und experimenteller als das Durchschnittsfahrzeug und werden zusätzlich noch umweltfreundlich produziert. Von leicht austauschbaren Fahrzeugteilen bis zur Smartphone-App ist alles gegeben. Und wer sagt, dass Autos in der Zukunft nicht fliegen können?

3. Preis: Claudia Angermeyer, Iris Groissenberger, Laura Gattermeyer, Alexander Bergmüller, Sebastian Haring
Wenn asiatisches Bio-Essen mit traditionellen österreichischen Spezialitäten kombiniert wird, bekommt asiatisches Fastfood in der Steiermark eine neue Bedeutung. AFF - Asian Fusion Food ist der Name des Lokals, das diese ungewöhnliche Kombination anbietet. Die Zielgruppe von AFF sind Menschen, die Wert auf gesundes Essen legen, Lust auf Neues haben und in ihrer Mittagspause mit traditionell hergestelltem Sushi, gefüllt mit Backhendl und Kürbiskernöl, verköstigt werden wollen.

Über den INNOZET Future Award
Mit dem INNOZET Future Award werden innovative, zukunftsweisende Lösungen für Unternehmensformen ausgezeichnet, die Synergien aus der engen Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft nutzen. Mit € 1.000,- dotiert, wurden im heurigen Jahr Projekte, die von Studierenden des Studiengangs Management internationaler Geschäftsprozesse der FH JOANNEUM entwickelt wurden, prämiert.

Über INNOZET
Das INNOZET Innovationszentrum für Innovation und Ethik wurde 2012 von Gerhard Zehetner als Heimstätte für Unternehmen mit ethischem Anspruch gegründet. Im INNOZET sollen Unternehmen animiert, befähigt und unterstützt werden, verantwortungsvoll nachhaltige Produkte zu entwickeln und damit ihre Existenz auf die aktuellen Anforderungen wie z.B. im gesellschaftlichen Bereich (Human Technology) oder Industrie 4.0 einzustellen. Teil des INNOZET ist das PROLAB – eine innovative Toolbox mit Inkubatorfunktion, in dem Entrepreneurs und Startups fit gemacht werden, um Erfinder und Verkäufer ihrer Produkte zu sein. Derzeit sind im INNOZET 10 Unternehmen mit 100 Mitarbeiter angesiedelt.

www.innozet.at
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