27.07.2016, 08:09 Uhr

Singen und Tanzen für den Frieden

Auch der Bürgermeister von Namur Maxime Prévot und der Minister Denis Mathen statten einen Besuch ab. (Foto: VSuTK)

4.900 Teilnehmer aus 25 Ländern sangen, tanzten und feierten bei der "Europeade" in Belgien. Mit dabei das "Vorauer Sing- und Tanzkranzl".

Europas größtes Folklorefestival, "die Europeade" fand dieses Jahr in Belgien statt. Die Belgische Stadt Namur hatte 160 Gruppen aus 25 Ländern, insgesamt 4900 Sänger-, Tänzer und Musikanten geladen um deren Bräuche gegenseitig vorzustellen und sich auszutauschen. Ziel war es das regionale Brauchtum zu fördern und an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Aus Österreich nahm als einzige Gruppe das „Vorauer Sing- und Tanzlkranzl“ teil, das erst vor einem halben Jahr von Organisator Georg Pfeifer und Ferdinand Zisser als Sing- und Tanzleitung gegründet wurde. Die Vorauer traten allesamt in echter Tracht als Tanzgruppe und als Chor auf.
Das gemeinsame Singen und Tanzen in den Straßen der veranstaltenden Stadt gehört seit 53 Jahren ebenso zur "Europeade", wie eine große Parade, ein Ball der Nationen und imposante Eröffnungs- und Schlussveranstaltungen. "Für uns Vorauer waren es unvergessliche Tage voller Lebensfreude und Fröhlichkeit", resümierte Zisser.
Mehr als erfüllt hatte sich das Ziel, das sich das "Vorauer Sing- und Tanzkranzl" für seinen Besuch in Belgien gesetzt hatte, nämlich "Singen, tanzen und Freunde gewinnen", denn das ist die beste Medizin gegen Hass, Krieg und Terror.
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