Steirische Wahrzeichen in Leibnitz

LAbg. Detlef Gruber, LR Johann Seitinger, Dr. Bernhard Schrettle, Laudator Mag. Karl Peitler. | Foto: © Katarina Pashkovskaya
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Viele Baujuwele ist in der Südsteiermark schützens- und erhaltenswert. Um besondere Vorbilder vor den Vorhang zu holen, wurden kürzlich wiederum bei der Verleihung des „Steirischen Wahrzeichen 2015“ 13 revitalisierte Objekte aus der gesamten Steiermark ausgezeichnet. Es sind beispielhafte Zeichen einer gelungenen Revitalisierung.

Dank und Anerkennung

Die Auszeichnung „Steirische Wahrzeichen“ ist eine Anerkennung, die seit rund 20 Jahren an vorbildlich restaurierte und vom Revitalisierungsfonds des Landes Steiermark geförderte Bauwerke verliehen wird. Mit der Auszeichnung geht es auch darum einen Anreiz für das öffentliche Bewusstsein zur Erhaltung wertvoller Bausubstanzen zu schaffen: „Je besser und nachhaltiger unsere bebaute Umwelt gestaltet ist, desto wohler fühlen wir uns in ihr. Baukultur schafft Lebensqualität, stiftet Identität und prägt unseren Alltag in allen Lebensbereichen“, sagt Landesrat Johann Seitinger anlässlich der Verleihung in der Alten Universität in Graz.

Die Pflege kulturellen Erbes ist ein wesentlicher Bestandteil einer positiven regionalen Entwicklung. Erfreulicherweise konnten auch in diesem Jahr zahlreiche vorbildliche Revitalisierungsprojekte als „Steirische Wahrzeichen 2015“ ausgezeichnet werden. Jedes einzelne Objekt von Museen, Stadthäusern und Wirtschaftsbetrieben bis hin zu Filialkirchen, steht für das leidenschaftliche Bemühen engagierter Menschen, für bewahrte traditionelle Handwerkskunst und nicht zuletzt auch als Symbol für die Idee der Revitalisierung insgesamt.

Landesrat Johann Seitinger: „Mit der Revitalisierung hat die Gegenwart in den historischen Bauten Einzug gehalten. Mein Dank gilt den Bauherren, die mit ihrem außerordentlich hohen Engagement die Charakteristik der Gebäude bewahrt und die Objekte bedarfsgerecht adaptiert haben.“

In den letzten zwölf Jahren sind in der Steiermark rund 2.100 Revitalisierungsprojekte gefördert worden. Die steirischen Wahrzeichen werden in regelmäßigen Abständen an besondere Revitalisierungsprojekte verliehen.

In der Region Leibnitz wurden der „Ehemalige Pfarrhof“ (Gemeinde St. Andrä-Höch), das „Schloss Spielfeld“ (Gemeinde Straß-Spielfeld), das „Rauchstubenhaus Retznei“ (Marktgemeinde Ehrenhausen an der Weinstraße) und das „Landwirtschaftliche Nebengebäude“ (Marktgemeinde Leutschach) ausgezeichnet.

Die 9 weiteren ausgezeichneten Objekte „Steirische Wahrzeichen 2015“

Gerberei Salzer (Stadtgemeinde Eisenerz)
Hammerwerk Roob (Marktgemeinde Ligist)
Städtisches Wohnhaus Graz (Stadtgemeinde Graz)
Ehemaliges Franziskanerkloster (Stadtgemeinde Feldbach)
Tabaktrocknungshütte (Marktgemeinde Burgau)
Brahms-Haus (Stadtgemeinde Mürzzuschlag)
Kammerhof (Stadtgemeinde Bad Aussee)
Filialkirche Hl. Bartholomäus (Marktgemeinde Neudau)
Filialkirche Hl. Pankratius (Stadtgemeinde Oberwölz)

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