08.04.2016, 10:29 Uhr

Schlaganfall: Rasch handeln

Plötzlich verschwommenes Sehen, Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen deuten auf einen Schlaganfall hin. (Foto: Smileus/Fotolia.com)

Sehausfälle, starker Schwindel und Lähmungserscheinungen können Vorboten eines Schlaganfalls sein.

Im Idealfall reagiert der Betroffene selbst oder ein Angehöriger so schnell wie möglich und ruft Hilfe (Tel. 141 oder 144), denn: Je früher die richtige medizinische Versorgung beginnt, desto geringer die Folgeschäden. Die wichtigsten Symptome im Akutfall sind Sprech- und Sehstörungen sowie Ausfallserscheinungen in den Armen oder Beinen.

38 Schlaganfall-Zentren in ganz Österreich

Bei einer Pressekonferenz der Österreichischen Ärztekammer in Wien informierten Experten, worauf es ankommt: „Früher erkennen. Schneller behandeln. Besser leben.“ Für die lebensrettende Schnellintervention stehen 38 spezialisierte Zentren, sogenannte „Stroke Units“, zur Verfügung. Trotz dieses guten Versorgungsnetzes müssen jährlich etwa 7.000 von 25.000 Schlaganfallpatienten mehr oder weniger lebenslange Einschränkungen der Selbständigkeit hinnehmen.
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