24.06.2016, 07:00 Uhr

Wie kann der werdende Papa die Frau unterstützen?

Für den Vater ist die Geburt des eigenen Kindes ein großes emotionales Ereignis. (Foto: Olesia Bilkei - Fotolia.com)

Die meisten Schwangeren wünschen sich, dass der Partner bei der Geburt dabei ist. Der Mann kann eine sehr wertvolle Stütze für die Gebärende sein, sollte sich selbst aber keinesfalls zu stark unter Druck setzen.

Nicht jeder Mann fühlt sich im Kreißsaal wohl: Blut, die ganzen Geräte und mögliche Komplikationen werden nicht von jedem gleich gut verkraftet. Ein empfindlicher werdender Vater sollte sich sein Unbehagen vor der Geburt unbedingt eingestehen und mit seiner Partnerin darüber sprechen. Sie sollte dann auch akzeptieren, falls der Papa vor der Tür warten möchte. Denn: ein gestresster und ängstlicher Mann ist für die Frau keine Hilfe, sondern eher eine Belastung.

Was tun bei der Geburt?

Wenn der Papa bei der Geburt dabei ist, besteht seine Aufgabe hauptsächlich darin, sich um die Bedürfnisse der Frau zu kümmern und ihr körperlichen sowie seelischen Halt zu geben. Er kann z.B. dafür sorgen, dass es ihr an nichts fehlt: sei es eine kühle Erfrischung, ein feuchtes Tuch oder nach Absprache mit Hebamme oder Arzt eine Kleinigkeit zu essen.

Gegen Schmerzen bzw. zum Tiefertreten des Kindes ins Becken kann ein kleiner Spaziergang helfen. Der Mann kann die Frau auch dazu ermutigen, verschiedene Geburtspositionen auszuprobieren, bei jeder einzelnen seinen Platz finden und unterstützend wirken. Bei einer Wassergeburt kann er sogar mit in die Wanne steigen.

Liebe und gutes Zureden

Viele werdende Mütter mögen liebevolle Massagen des Lendenbereichs, Streicheln und motivierende Worte. Reagiert die Frau unwirsch oder ablehnend, sollten die Papas nicht traurig oder enttäuscht sein, sondern sich in stiller Akzeptanz üben - die Geburt ist für die Frau eine emotionale Achterbahn, alles, was sie währenddessen sagt oder tut, sollte stets mit Milde bedacht werden.

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