26.09.2016, 18:36 Uhr

LKH Voitsberg: Standort und Notfallversorgung sind gesichert

Die beiden Landesräte Christopher Drexler und Ursula Lackner präsentierten in Voitsberg die Zukunft des LKH.

LR Christopher Drexler präsentierte im Bezirk am Montag die Zukunft des LKH Voitsberg.

Zuerst informierten der zuständige Gesundheits-Landesrat Christopher Drexler, Bildungs-Landesrätin Ursula Lackner und der KAGes-Vorstand mit Karl-Heinz Tscheliessnigg sowie Werner Fartek im Rahmen einer Bürgermeisterkonferenz in Voitsberg die Bürgermeister über die Zukunft des Voitsberger Standorts. Am späteren Nachmittag gab er im Voitsberger Rathaus eine Pressekonferenz, ehe er in einer Bürgerversammlung in Köflach der Bevölkerung die Pläne für das LKH Voitsberg mitteilte.

Standort gesichert

Eines gleich vorweg. Die Tore des LKH Voitsberg sind auch in Zukunft rund um die Uhr geöffnet. Als Ansprechpersonen sind immer ein Notarzt und ein weiterer Arzt verfügbar. "Damit ist die Notversorgung, wie von den Bürgermeistern der Region als unverzichtbar gefordert, wie auch bisher rund um die Uhr gewährleistet", sagte Drexler.

Ein verstärkter Einsatz von luftgebundener Versorgung - Notarzthubschrauber - wird wie für alle Regionen geprüft und soll zeitnah auch für Voitsberg umgesetzt werden. Eine ambulante chirurgische Versorgung gibt es natürlich auch weiterhin und zwar von 7 bis 19 Uhr. Als weitere Unterstützung wird täglich und rund um die Uhr auch ein Telefonarzt als erster Ansprechpartner verfügbar sein. "Somit ist die Versorgung der Region Voitsberg wie gefordert rund um die Uhr sichergestellt", meinte Tscheliessnigg. In Mariazell und Eisenerz läuft ab 1. Oktober das Pilotprojekt mit dem Telefonarzt, in Voitsberg wird dieser als dritte steirische Region installiert, Drexler rechnet im ersten Halbjahr 2017 mit dieser zusätzlichen Serviceschiene.
Der Verbund mit den LKH Deutschlandsberg und Voitsberg wird am 1. Jänner 2017 offiziell gestartet. Deutschlandsberg hat den Schwerpunkt Chirurgie, Voitsberg die Interne Medizin und die Geriatrie. Mit einem weiteren Ausbau der Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation um 24 Betten - davon zwölf als Tagesklinik - ist der Standort des LKH Voitsberg gestärkt und abgesichert.

"Unsere grundsätzlichen Forderungen wurden erfüllt", war der Köflacher Bgm. Helmut Linhart zufrieden. "Wir sind jetzt auf Augenhöhe mit Deutschlandsberg, kein Notfall wird in Voitsberg abgewiesen", so Meixner.
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