Amstetten
Salesianer begeisterte beim 100. Weltmissionssonntag
- Festmesse in Amstetten mit P. Simplice.
- Foto: Wolfgang Zarl
- hochgeladen von Christoph Fuchs
Mission umgekehrt: In Amstetten begeisterte P. Simplice, ein gebürtigiger Kongolese.
AMSTETTEN. Die Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu feierte am Sonntag, dem 18. Oktober, einen besonderen und inspirierenden 100. Weltmissionssonntag. Im Mittelpunkt des stimmungsvollen Gottesdienstes stand der Besuch von Pater Simplice Tchoungang, der die Herzen der Gläubigen im Sturm eroberte.
Eine lebendige Weltkirche erleben
Pater Simplice, der ursprünglich aus der Republik Kongo stammt und seit mehreren Jahren in Unterwaltersdorf wirkt, gestaltete die Festmesse um 9:30 Uhr. In seiner Predigt teilte der charismatische Geistliche seine ganz persönlichen Erfahrungen als Christ in seiner afrikanischen Heimat sowie in Österreich.
- Festmesse in Amstetten mit P. Simplice.
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Seine zentrale Botschaft berührte die Gemeinde tief: „Wir müssen uns als Weltkirche verbunden fühlen. Mission bedeutet, von Jesus zu erzählen – hier vor Ort, in Österreich und genauso in fernen Ländern. Jeder Einzelne kann und soll dazu beitragen, die Frohe Botschaft weiterzusagen.“
Die „umgekehrte Mission“ und der Geist Don Boscos
Für die Pfarre Amstetten war es ein Wiedersehen mit einem guten Bekannten: Pater Simplice hatte hier vor einigen Jahren ein Praktikum absolviert und war den Menschen in bester Erinnerung geblieben. Mit seiner positiven Ausstrahlung verkörpert er für viele den bekannten Leitspruch des Ordensgründers Don Bosco perfekt: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“
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Der Besuch machte auch einen spürbaren Wandel in der Kirche sichtbar. Während früher europäische Missionare nach Lateinamerika, Asien oder Afrika aufbrachen, zeigt sich heute die „umgekehrte Mission“ – Geistliche aus aller Welt bereichern und beleben das Glaubensleben in Europa.
Starkes Zeichen der Solidarität für Äthiopien
Auch die Hilfe für die Ärmsten kam nicht zu kurz. Während des Gottesdienstes herrschte großer Andrang beim Verkauf der traditionellen Schokopralinen und Chips der Aktion „Missio“. Die Kirchenbesucher griffen gerne etwas tiefer in die Tasche: Der gesamte Erlös fließt direkt in wichtige Sozialprojekte in wirtschaftlich benachteiligten Ländern. Das diesjährige Schwerpunktland der Aktion ist Äthiopien.
- Foto: Wolfgang Zarl
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Nach dem feierlichen Gottesdienst nutzten zahlreiche Gemeindemitglieder die Gelegenheit, den Sonntag bei einer Tasse Kaffee und anregenden Gesprächen im Pfarrcafé gemütlich ausklingen zu lassen und sich persönlich mit Pater Simplice auszutauschen.
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