Antifa-Demo in Planung

200 Demonstranten kamen 2013 nach Braunau und protestierten gegen Rechtsextremismus.
  • 200 Demonstranten kamen 2013 nach Braunau und protestierten gegen Rechtsextremismus.
  • Foto: Huber
  • hochgeladen von Petra Höllbacher

BRAUNAU. Immer wieder hört man von Neonazi-Aktivitäten in Braunau. Am 23. Februar war Horst Wessel der Anlass: "In den Städten Braunau und Simbach wurden an diesem Tag Kreuze mit dem Schriftzug von Wessels Namen angebracht", heißt es in einer Aussendung des Bündnisses "braunau gegen rechts". Auf der Website "Altermedia" – einer Seite, die für einschlägig rechtsextreme Inhalte bekannt ist – heißt es: "Um an diese Vorbildperson an ihrem 81. Todestag zu denken, stellen junge Nationalisten ihre Kreuze an Gedenkstätten in Simbach und Braunau auf." Mit der Aktion will man den SA-Sturmführer Horst Wessel, Verfasser der NSDAP-Parteihymne, als Märtyrer feiern. Wessel solle "der deutschen Jugend als Vorbild in Idealismus und Opferbereitschaft dienen", wie es auf "Altermedia" heißt.

Bereits im Oktober 2013 wurde auf der Homepage "Freies Netz Süd" berichtet, dass "junge Nationalisten" auf dem Soldatenfriedhof in Haselbach für die "tapferen gefallenen Groß- und Urgroßväter" und den eine Woche zuvor verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke Gedenkfeiern abgehalten haben. "Alles deutet darauf hin, dass zwischen oberösterreichischen und bayerischen Neo-nazis eine rege Zusammenarbeit existiert", heißt es vom Bündnis. "Neonazis sind in unserer Stadt nicht erwünscht, und wenn es etwas zu gedenken gibt, dann ist es das Andenken an die Millionen Opfer des verbrecherischen Nazi-Regimes."

Demo am 19. April
Am 19. April um 15 Uhr will "braunau gegen rechts" seine bereits traditionelle Demonstration in Braunau abhalten. Adolf Hitler wurde vor 125 Jahren in Braunau geboren. Seither hat die Stadt das schwere historische Erbe zu tragen, die Geburtsstadt des Diktators zu sein. "All jenen Ewiggestrigen, die anlässlich Hitlers Geburtstag auch heute noch in Feierlaune geraten, wollen wir mit der Demo ein deutliches Zeichen entgegensetzen", so die Veranstalter des Protestes.

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