In der Dämmerung lauert die Gefahr

Wer sein Haus bewohnt aussehen lässt, muss keine Einbrecher fürchten.
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BEZIRK (ebba). Von Oktober bis April sind sie wieder aktiv: die Dämmerungseinbrecher. "Daher sind wir jetzt wieder verstärkt auf Streife", sagt Kriminaldienstreferent Günter Schiefegger. Die Täter schlagen meist zwischen 16 und 22 Uhr zu. "Meist gelangen sie über die Terrassentür oder durch ein Fenster ins Haus. Daher sollte man das Haus nie verlassen, solange die Fenster gekippt sind", warnt der Experte. Wird in ein Haus eingebrochen, bei dem die Fenster offen oder gekippt stehen, kann es passieren, dass die Versicherung aussteigt. Wer vorhat, neue Fenster einzubauen, dem sei eine kostenlose kriminalpolizeiliche Beratung ans Herz gelegt.

Was Einbrecher in den meisten Fällen von einem Wohnhaus abhält, sind Hunde und Zeitschaltuhren, die den Eindruck erwecken, es sei jemand zu Hause. "Ein Einbrecher sucht immer den Weg des geringsten Wiederstandes." Der Einbau einer Alarmanlage "ist sinnvoll, meldet den Einbruch aber nur und verhindert ihn nicht. Bekomme ich mit, dass sich ein Unbekannter in meinem Haus bewegt, sofort das Licht anschalten und bemerkbar machen!" Ein Einbrecher plant für seine Tat in der Regel nur vier bis fünf Minuten ein. "Daher sollte man es ihm so schwer wie möglich machen, ins Haus zu gelangen." Ist der Einbruch bereits geschehen, sollte man nichts berühren und sofort die Polizei rufen.

Bettler werden immer aggressiver
Aber nicht nur Dämmerungseinbrecher halten die Polizei auf Trab. "Auch Bettlerbanden werden immer dreister, was die brutalen Überfälle in Straßwalchen und Pfaffstätt gezeigt haben. Hier könnte es sich um die selben Täter gehandelt haben. Die Männer wurden als südländisch beschrieben, nur 1,60 Meter groß. Wem diese auffallen, bitte sofort die 133 wählen", ruft Schiefegger die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Tipps zur Prävention und zum richtigen Verhalten bei einem Einbruch:

Haus sichern: Einbruchsichere Fenster und Türen einbauen, Zeitschaltuhren für das Licht installieren

Schmuck abfotografieren, ID-Nummern von EDV-Geräten notieren

Beim Verlassen des Hauses, Fenster nicht offen oder gekippt stehen lassen

Vor dem Urlaub, einen Nachbarn bitten, regelmäßig die Post aus dem Fach zu nehmen

Bei Einbruch bemerkbar machen, im Nachhinein nichts anfassen und sofort 133 rufen

Beobachtungen machen: Kfz-Kennzeichen unbekannter Fahrzeuge notieren, Aussehen und Eigenschaften des oder der Täter einprägen

Wer sein Haus bewohnt aussehen lässt, muss keine Einbrecher fürchten.
Autor:

Barbara Ebner aus Braunau

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