Kein Platz für Fake & Grooming
Jugendliche im Bezirk stärken ihre Medienkompetenz
- ÖGJ-Regionalworkshop im Jugendzentrum Mattighofen mit Besuchern aus Altheim, Braunau, Mauerkirchen und Mattighofen und einem Experten von saferinternet.at.
- Foto: JCUV
- hochgeladen von Barbara Ebner
In den vier ÖGJ-Jugendzentren der Region Braunau – in Altheim, Braunau, Mattighofen und Mauerkirchen – drehte sich kürzlich alles um das Thema „Safer Internet“.
BEZIRK. Am 22. Februar fand im ÖGJ-Jugendzentrum Mattighofen ein gemeinsamer Regions-Workshop statt, bei dem über den sicheren Umgang im Netz gesprochen wurde – von Chancen und Risiken sozialer Medien über Sexting bis hin zu möglichen Erkennungszeichen von Cyber-Grooming.
Im offenen Austausch mit einem Experten von saferinternet.at konnten von den jungen Besuchern Fragen gestellt und auch eigene Erfahrungen eingebracht werden. Gemeinsam wurden Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Szenarien besprochen – etwa Grenzen klar zu kommunizieren, Unterstützung zu holen oder verdächtige Kontakte zu melden. Praktische, lebensnahe Übungen halfen den Jugendlichen, typische Online-Situationen durchzuspielen, Warnsignale zu erkennen und selbstbewusst zu reagieren. Auch das Thema Künstliche Intelligenz kam zur Sprache: Chancen, Risiken und Herausforderungen wie Deepfakes, manipulierte Bilder oder Fake-News wurden diskutiert.
Risiken erkennen
„Es ist uns wichtig, Jugendliche zu stärken, damit sie sich sicher und selbstbestimmt im digitalen Raum bewegen können. Offene Gespräche auf Augenhöhe und praxisnahe Übungen geben ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand“, betonen Sharon Hell und Andrea Kozica, Jugendzentrumsleiterinnen in Mattighofen. „Medienkompetenz ist heute ein zentraler Bestandteil der Jugendarbeit – wir wollen junge Menschen befähigen, Risiken zu erkennen und selbstbewusst zu handeln“, ergänzt Kurt Winter, Geschäftsführer des JCUV.
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