Vom Lehrling zum Chef

Luftaufnahme Firma IWK Metall- und Maschinenbau GmbH in Altheim.
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  • Luftaufnahme Firma IWK Metall- und Maschinenbau GmbH in Altheim.
  • Foto: IWK
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ALTHEIM (fech). Interesse, Fleiß und ein Quäntchen Glück sind nur einige wichtige Zutaten, um eine erfolgreiche Firma zu leiten. Josef Weinberger, Geschäftsführer und alleiniger Inhaber der IWK Metall- und Maschinenbau GmbH, berichtet uns von seinen Anfängen als Lehrling und was er heute als Chef des Unternehmens besonders schätzt.

Seit fast 30 Jahren ist sein Weg zur Arbeitsstätte der selbe. Anfangs mit dem Moped, heute mit dem Auto. Der Parkplatz hat sich wohl auch geändert. Heute parkt Josef Weinberger direkt vor der Bürotür. Im Jahr 1989 war das freilich noch anders. Damals begann er seine Lehre als Landmaschinenmechaniker bei der damaligen Firma Trunkenpolz. Der Standort seiner Arbeitsstätte hat sich bis heute nicht geändert. Der Firmenname schon – und auch die beachtliche Entwicklung dieses Unternehmens in Altheim.

Die Produktion von Landmaschinen, wie Ladewagen und Siloentnahmegeräten waren die Anfänge, an die sich Weinberger als Lehrling noch gut erinnern kann. Da die Landwirtschaft immer rückläufiger wurde und sich viele Mitbewerber auf diese Sparte konzentriert hatten, spezialisierte man sich im Laufe der Jahre in der Mühlheimer Straße, gleich neben der Trabrennbahn, auf andere Zweige.

„Die Firma IWK Metall- und Maschinenbau ist heute ein wichtiger Produzent für Zulieferfirmen der Automobil- und Motorradindustrie im Innviertel und dem benachbarten Bayern“, erzählt Weinberger stolz. „Es ist spannend und gleichzeitig eine tolle Herausforderung, mit unseren Produkten zu einem neuen Auto oder einem rasanten Motorrad beitragen zu können“, berichtet der 44-jährige Firmenchef begeistert.
Neben diversen Lohnfertigungen werden hier auch Sondermaschinen nach Kundenwunsch gefertigt. Auf die Spezialisierung von Nischenprodukten, wie Kompostsiebe und Kompostwender, sowie Schlauchaufzüge für Feuerwehren ist man bei der Firma IWK ebenso stolz.

So führt der Werdegang vom Lehrling Weinberger zum Chef des Unternehmens über diverse Meilensteine und Weiterbildungen bis zum heutigen Erfolg. Diesen Weg enorm geebnet hat wohl auch der verstorbene Vater von Josef Weinberger, welcher mit seinen beruflichen Weggefährten in der Führungsebene den Weitblick und den Mut zu Neuem nie verloren hatte.

„Die Anschaffung einer Laserschneidanlage war Ende der 90er-Jahre für uns eine wichtige Investition, um die Weichen für die Zukunft zu stellen“, erfahren wir bei unserem Gespräch. „Diese Materie interessiert mich besonders und so begann ich damals die Ausbildung zum CNC-Programmierer“, berichtet Weinberger von seinem Wechsel aus der Produktion an den Schreibtisch des Unternehmens. Fortbildungen in der Schweiz und Italien haben seine Programmier-Fertigkeiten optimiert. Die Meister- und Unternehmer-Prüfung legte er noch im selben Jahr ab.

Dass bei der Firma IWK der Chef persönlich auch die Lehrlingsausbildung übernimmt, kommt nicht von ungefähr. Es macht ihm Spaß, mit jungen Leuten zu arbeiten und diese für einen „produktiven Job“ zu begeistern.
Deswegen ist die IWK Metall- und Maschinenbau GmbH stets auf der Suche nach engagierten Lehrlingen als „Metalltechniker mit Schwerpunkt Maschinenbau“, die sich in diesem interessanten Betrieb verwirklichen möchten.
Durch die familiäre Atmosphäre, die in dem Unternehmen mit 19 Mitarbeitern herrscht, wird jeder einzelne nach seinen besten Fähigkeiten und Interessen eingesetzt, ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz ist somit garantiert.
Dass die Firma IWK Metall- und Maschinenbau mit dem Servicesiegel „Leitbetrieb Österreich“ und „Leitbetrieb Deutschland“ ausgezeichnet wurde, unterstreicht einmal mehr die Philosophie des Unternehmens.

„Wichtig ist mir bei meinen Mitarbeitern, dass sie mit viel Interesse und Begeisterung ihren Job machen, denn das war auch damals als Lehrling für mich von großer Bedeutung“, erzählt Weinberger.

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