Die Koffer können gepackt werden

Zuversicht bei Daniela Iraschko-Stolz.

Am 14. Februar steht bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang für Österreichs Nordische Kombinierer die erste Medaillenentscheidung am Programm. Gesprungen wird auf der Normalschanze, danach zehn Kilometer gelaufen. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, nimmt Lukas Klapfer seine zweiten Oympischen Spiele in Angriff. In Sotchi vor vier Jahren hatte der gebürtige Eisenerzer mit seinen Teamkollegen Christoph Bieler, Mario Stecher und Bernhard Gruber Mannschaftsbronze erobert, Gruber ist auch in Südkorea wieder dabei.
Nach seinen Topleistungen (Zweiter und Dritter in Val di Fiemme) zeigte Klapfer bei den vergangen Weltcupbewerben im französischen Chaux Neuve mit Rang vier erneut auf. Vor Olympia steht an diesem Wochenende noch das Nordic Triple in Seefeld und danach die Weltcups in Hakuba (Jp) an.
Eine andere gebürtige Eisenerzerin arbeitet noch hart für die Spiele. Schispringerin Daniela Iraschko-Stolz, die seit Jahren in Tirol lebt, wurde im Vorjahr ja zweimal am Knie operiert, kehrte kurz vor Weihnachten auf die Schanze zurück und bestritt zuletzt beim Continentalcup in Planica wieder erste Wettkampfsprünge. Mit Erfolg: Sie gewann zwei Konkurrenzen überlegen. Am Wochenende will die Silbermedaillengewinnerin von Sotchi in Ljubno (Slo) wieder in den Weltcup zurückkehren.
Auch der Langenwanger Skicrosser Robert Winkler kann den Koffer für Südkorea packen.

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