So gehts der Wirtschaft: "In unserem Denken sind wir schon nach der Corona-Krise"

"Mister McDonald's" Andreas Gamsjäger: "Es ist eine neue, menschliche Form des Zusammenlebens spürbar. Das stimmt mich positiv."
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"Darfs noch eine Apfeltasche sein?" Diese Nachfrage hört man derzeit nicht bei McDonald's. "Wir haben seit Beginn der Maßnahmen geschlossen. Alles steht, es gibt auch keinen Drive-in und kein Lieferservice", erklärt Andreas Gamsjäger aus seinem Homeoffice; er betreibt als Franchisenehmer die McDonald's-Standorte in Bruck, St. Lorenzen, Leoben, Judenburg und Knittelfeld.
Das gesamte Team ist in der Kurzarbeit, in Summe sind es mehr als 120 Mitarbeiter. "Ich bin überrascht vom Team und dem Zusammenhalt untereinander", sagt Gamsjäger. Ein Notbetrieb ist zwar noch aufrecht, "es müssen die Lebensmittel in den Tiefkühllagern ja versorgt werden".
"In dieser Situation bin ich als Franchisenehmer froh, dass ich eine starke Company hinter mir habe. Zusammen mit der Unterstützung der Bundesregierung und auch den Maßnahmen der Wirtschaftskammer fühle ich mich gut aufgefangen. Nur gemeinsam ist es möglich, die Existenz der Mitarbeiter abzusichern."
Andreas Gamsjäger weiter: "In meinem Denken bin ich schon beim Aufsperren der Lokale nach der Krise. An der momentanen Situation kann ich eh nichts ändern, da kann ich mir noch so sehr das Hirn zermartern."
"In Summe verspüre ich viel Empathie und Anteilnahme an persönlichen und wirtschaftlichen Schicksalen. Es ist eine neue, menschliche Form des Zusammenlebens spürbar. Das stimmt mich positiv", erzählt der eigentlich immer rastlose Unternehmer.

Autor:

Markus Hackl aus Bruck an der Mur

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