Die "Macherei" in Bruck sperrt zu
Volle Konzentration auf die Weinerei
- Die "Macherei" unweit des Brucker Hauptplatzes hat noch bis 28. Juni geöffnet.
- Foto: Macherei
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Mit "Weinerei" und "Macherei" führt Christopher Petsch gleich zwei große Lokale in Bruck. Mit 28. Juni hört er in der "Macherei" als Pächter auf und macht zusammen mit Harald Trummer-Antensteiner in der "Weinerei" am Schiffländ weiter.
BRUCK/MUR. Dass sein Konditor aufhört, war sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. "Einerseits wird es auf dem Personalsektor immer schwieriger, gutes und genügend Personal zu finden, andererseits sind die Betriebskosten für zwei Lokale immens hoch. Es ist höchst an der Zeit, die Reißleine zu ziehen", erklärt Christopher Petsch.
Mit einem Abschiedsfest am 28. Juni wird Christopher Petsch die "Macherei" unweit des Brucker Hauptplatzes zusperren. Die Macherei-Gutscheine können noch bis Ende des Jahres in der "Weinerei" eingelöst werden.
- Der Schwerpunkt in der Macherei lag stets bei den Süßspeisen – das war das Erbe der Konditorei Macher.
- Foto: Ekatarina Paller
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Ein wenig hadert der Küchenprofi auch damit, dass die "Macherei" sich nie wirklich als echtes Speiselokal etabliert hat: "Für viele waren wir immer noch die Konditorei Macher, das war aus den Köpfen der Leute nicht herauszubringen und somit lag der Schwerpunkt stets bei Kaffee und Kuchen", so der leidenschaftliche Koch.
Neue Akzente in der "Weinerei"
Eine Leidenschaft, die er ab Juli in der "Weinerei" voll ausleben darf. "Ich werde mich wieder stärker auf die Küche konzentrieren können, Harald Trummer-Antensteiner kümmert sich ums Service. Ich bin überzeugt, dass dies gut funktionieren wird."
- Zwei die gut miteinander können: Christopher Petsch und Harald Trummer-Antensteiner teilen sich ab Juli die Arbeit in der Weinerei.
- Foto: Ekatarina Paller
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Zusammen will man neue Akzente am Schiffländ setzen: "Ganz sicher werden wir die Frühstückstradition von der Macherei mitnehmen – auch der "Ei"-Schwerpunkt bleibt erhalten – das Wortspiel mit ,ei' funktioniert sowohl bei Macherei als auch bei Weinerei", erzählt Petsch. Er sieht großes Potenzial in der Weinerei mit großer Murterrasse, auch der Innenhof könnte bespielt werden. Es wird Grillevents geben sowie Livemusik. "Und auch den Steakschwerpunkt wollen wir von der Macherei in die Weinerei transferieren", zeigt sich Christopher Petsch motiviert.
Auch die Öffnungszeiten werden ausgeweitet; einzig am Mittwoch hat die Weinerei ab Juli einen Ruhetag eingeplant, der Sonntag bleibt offen.
- Die Weinerei im Baderhaus am Brucker Murufer – Christopher Petsch übernimmt die Küche.
- Foto: Privat
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Obwohl ein Lokal wegfällt, wird es beim Personal keine Einsparungen geben. "Einschließlich meiner Person sind wir zehn Beschäftigte, das braucht es auch, um das Restaurant in gewohnter Qualität führen zu können", so Petsch und weiter: "Für mich wird das Leben ab Juli weitaus einfacher."
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