03.01.2018, 10:27 Uhr

Auf Malta Goalie bei den Löwen

Ex-Kapfenberg-Keeper Christoph Nicht. (Foto: Nicht)

Kurzbesuch und Trainingsgäste. Über Weihnachten war er daheim, am 27. Dezember ging's wieder in den Süden. Nach der Trennung von KSV hat Tormann Christoph Nicht mit Aufsteiger Naxxar Lions vor einigen Monaten ja einen neuen Arbeitgeber auf Malta gefunden.

Der Wechsel damals kam überraschend.

"Ich hab einen Anruf von meinem Manager Hans-Peter Berger bekommen und bin am nächsten Tag schon nach Malta geflogen", erzählt der Keeper, "am Abend zuvor sind 35 Leute zu meiner spontanen Abschiedsfeier gekommen." Der Unterschied zwischen Fußball in Malta und Österreich? "In Malta wird nicht so körperbetont und taktisch gespielt. Es geht hin und her und es gibt sehr gute Einzelspieler."
Natürlich hat er in den letzten vier Monaten seine Familie und Freunde ein wenig vermisst. "Es ist ja das erste Mal, dass ich woanders als in Mürzhofen oder Kapfenberg spiele. Der Anfang war nicht leicht, aber ich bin sehr herzlich aufgenommen worden. Außerdem habe ich drei Mal Besuch aus der Heimat bekommen."
Das sportliche Ziel ist der Klassenerhalt mit den "Löwen". Am 6. Jänner geht's gegen die Sliema Wanderers. Ein Sieg wäre ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Nicht wird am 5. Jänner 24.

Über Dänemark nach Tirol

Noch Meisterschaftspause haben zwei andere Obersteirer. Der gebürtige Spielberger Christoph Freitag, Kapitän bei Wacker Innsbruck, und sein Teamkollege Matthias Maak, nutzten die freien Tage, um in Kapfenberg bei Fitnesstrainer Markus Felfernig zu trainieren. "Ich hab mit Markus ja in Kapfenberg zusammengespielt, dann auf Facebook gesehen, dass er jetzt als Fitnesstrainer arbeitet. Das Training taugt uns sehr. Im Normalfall ist alleiniges Laufen doch sehr mühsam und langweilig. Und Markus pusht uns in jeder Einheit so richtig", sagt Matthias Maak. Der Krieglacher wechselte nach einer Saison in Dänemark mit Einsätzen in der Europaleague-Qualifikation im Sommer 2017 nach Innsbruck. "Bei SönderjyskE hat's im Frühjahr einen Trainerwechsel gegeben und ich bin nicht mehr zum Einsatz gekommen. Drum hat das Angebot aus Innsbruck dann sehr gut gepasst."
Das Saisonziel hat das steirisch/tirolerische Duo klar vor Augen. "Wir überwintern in der Ersten Liga momentan auf Rang drei, nur zwei Punkte hinter Ried und Wr. Neustadt. Wir wollen uns auf alle Fälle um einen Tabellenrang verbessern, was ja den direkten Aufstieg in die Bundesliga bedeutet." Tom Dormann
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